Dienstag, 18. September 2018
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Viel Lob für den geselligen und stets hilfbereiten Geistlichen - Nachfolger wird Pater Sebastian Hildebrandt

Abschied von Pater Paul Raj Thaveethu

Heideck
erstellt am 10.09.2018 um 15:28 Uhr
aktualisiert am 13.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Heideck (HK) Mit einer feierlichen Vorabendmesse in der Stadtpfarrkirche St. Johannes hat Stadtpfarrer Josef Schierl Pater Paul Raj Thaveethu verabschiedet und dessen Nachfolger Pfarrvikar Pater Sebastian Hildebrandt eingeführt.
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Feiern eine gemeinsame Messe: Pater Paul Raj Thaveethu, Stadtpfarrer Josef Schierl und Pater Sebastian Hildebrandt.
Feiern eine gemeinsame Messe: Pater Paul Raj Thaveethu, Stadtpfarrer Josef Schierl und Pater Sebastian Hildebrandt.
Peschke
Heideck
Heute stehe im Gottesdienst der Dank des gesamten Pfarrverbandes für die in den letzten drei Jahren von ihm geleisteten Dienste als Priester für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Vordergrund, sagte Stadtpfarrer Schierl zu Beginn der Messe, die von der Schola unter der Leitung von Elke Stengel und Ann-Kathrin Schwarz wunderbar musikalisch umrahmt wurde. Schierl und die 14 Ministranten, die zum Abschied von Pater Paul gekommen waren, wünschten ihm viel Glück und Gottes Segen.

Auch den neuen Geistlichen Pfarrvikar Sebastian Hildebrandt begrüßte Schierl und wünschte sich eine gute Zusammenarbeit, Kraft und eine allzeit glückliche Hand. Im Mittelpunkt seiner Predigt stand dann die Heilung eines Taubstummen durch Jesus. Mit dem Wort "Hefata" (Tu dich auf), wünschte er allen Gottesdienstbesuchern, sich für das Wort Gottes zu öffnen.

Pater Paul bemerkte in seinen Abschiedsworten, dass das Kommen und Gehen das Leben der Menschen bestimme. Er sei dankbar für die liebevolle Aufnahme und das große Vertrauen, das er in Heideck genossen habe. Er bedankte sich zudem bei Pfarrerin Beate Krauß für die gute ökumenische Zusammenarbeit.

Er habe sich in Heideck immer sehr wohlgefühlt und denke an die vielen Gottesdienste, die Begegnung mit so vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die immer wunderbar waren. Er werde die Menschen im Pfarrverband nicht vergessen und weiterhin mit ihnen eng verbunden bleiben. Er schloss mit der Freude auf ein Wiedersehen und erteilte allen Besuchern des Gottesdienstes seinen Segen.

Pfarrvikar Sebastian Hildebrandt stellte sich anschließend kurz vor. Er sei in Nürnberg geboren, dort aufgewachsen und 49 Jahre alt. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften und seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt habe er ein Theologiestudium begonnen und wurde 2012 zum Priester geweiht. Er freue sich auf seine seelsorgerische Arbeit in Heideck.

Am Ende des Gottesdienstes überreichte der Stadtpfarrer Pater Paul unter dem Beifall der Gottesdienstbesucher drei symbolische Geschenke: Eine Kerze mit den Gotteshäusern der Stadt Heideck, die ihn an die vielen darin gehaltenen Gottesdienste erinnern sollen, eine Kopie des Altarbilds mit der Gottesmutter Maria und dem Hinweis, dass sie ihn weiter begleiten und beschützen möge, sowie eine Flasche Wein als Zeichen für seine Geselligkeit und die vielen Kontakte mit den Menschen, die sich an ihn als liebenswerten Menschen mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht gerne erinnern werden.

Pater Sebastian überreichte Schierl einen Pfarrbrief, in dem alle Kirchen seines künftigen Tätigkeitsfeldes aufgeführt sind. Er wünschte ihm eine allzeit erfüllende Arbeit im Pfarrverband. Dazu bekam er eine Kerze als Symbol dafür, das Licht zu den Menschen zu bringen. Schließlich überreichte er noch einen Korb mit Gewürzen, Marmelade und vielem mehr für einen guten Start in Heideck.

Beim Auszug aus der Kirche verabschiedeten sich die Ministranten mit einem Liedtanz, bei Pater Paul, der gerne mittanzte. Dann lud Stadtpfarrer Schierl zum einem Empfang ins Haus St. Benedikt ein um Pater Paul offiziell zu verabschieden und mit Pater Sebastian ins Gespräch zu kommen.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Sebastian Streb eröffnete den nicht enden wollenden Reigen von Dankesworten für den scheidenden Geistlichen Pater Paul. Bürgermeister Ralf Beyer würdigte ihn als sehr freundlichen und weltoffenen Menschen, der bei allen Festen Heidecks präsent gewesen sei, sehr gute Pfarrarbeit geleistet habe und als guter Freund künftig vermisst werde.

Die Vorsitzende des Pfarrverbandes Laibstadt, Gisela Siegert, freute sich, den Menschen Pater Paul kennengelernt zu haben, dessen nie versiegender Humor und seine herzliche Wesensart unvergessen bleiben würden. Sie wünschte ihm Gottes reichen Segen für die künftige Arbeit. Ebenso lobte für den Pfarrverband Liebenstadt Marianne Heckel die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft von Pater Paul.

Monika Meilinger aus Thalmässing überreichte Pater Paul eine Kerze und stellte fest, dass man die Zeit mit ihm sehr genossen habe. Timo Sorgatz lobte als Pfarrgemeinderat ebenso die schöne gemeinsame Zeit. Pater Paul habe es außerordentlich verstanden, die Gemeinschaft zu pflegen. Man verabschiede sich von ihm mit einem weinenden Auge, freute sich jedoch, dass man ihn kennenlernen durfte. Auch den Ministranten fiel es schwer, Pater Paul als liebenswerten Geistlichen zu verlieren. Sie überreichten ihm ein "Notfallpaket" mit etlichen "Gute-Laune-Bonbons".

Für das Pfarramt Alfershausen-Heideck bedauerte Pfarrerin Beate Krauß, dass sie als Schwester im Glauben mit Pater Paul nicht so oft in Kontakt war und wünschte sich von dessen Nachfolger viele Begegnungen im Rahmen der Ökumene. Schließlich verabschiedete sich Gerlinde Strobel für den Seniorenkreis von Pater Paul, dessen Charme, Freundlichkeit und Lächeln künftig fehlen werden. Sie überreichte ihm einen Korb mit Süßigkeiten und wünschte sich, dass er beim Verzehr immer wieder einmal an den Seniorenkreis denken möge.
 
Maximilian Peschke
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