Donnerstag, 15. November 2018
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Neuer Zaun soll her - Angespannte Lage im Wasserzweckverband - Erweiterung des Feuerwehrhauses

Ärger um Forchheimer Friedhof

Forchheim
erstellt am 08.11.2018 um 17:35 Uhr
aktualisiert am 11.11.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Forchheim (haz) Eine längere Diskussion hat sich bei der Forchheimer Bürgerversammlung über den Friedhof entwickelt.
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Bürgermeister Alexander Dorr hatte in seinem allgemeinen Bericht bestätigt, dass die eingewachsenen Wurzeln in den Gräbern sind schon seit einigen Jahren ein Thema sind.

Bei einem Ortstermin vor zwei Jahren mit dem Kreisgartenfachberater Franz Kraus habe man sich bereits erkundigt, was getan werden könne. Daraufhin habe man heuer größere Bäume gefällt, der Hecke einen teilweise sehr kräftigen Rückschnitt verpasst und die Einzäunung entfernt. Das führt nun allerdings davon, dass Wildtiere und Hunde ungehindert auf den Friedhof gelangen und Gräber von den Hinterlassenschaften der Tiere verunreinigt werden, wie eine Grabbesitzerin beklagt hatte. Wegen des Tierkots soll schnellstmöglich wieder ein Zaun errichtet werden. Der Auftrag zum Zaunbau ist laut Dorr bereits erteilt.

Zum geplanten Baugebiet in Friedhofsnähe erklärte Dorr, dass neue Bauplätze wegen des örtlichen Bedarfs dringend notwendig seien. Anfang des Jahres habe er schon Kontakt mit den Grundeigentümern aufgenommen, sei jedoch wegen der vielen anderen Aufgaben im Rathaus bislang nicht weitergekommen. Auch den in schlechtem Zustand befindlichen Fußweg von der Ohausener Straße zum Friedhof sprach der Bürgermeister in der Versammlung an. Sollte das Baugebiet beim Friedhof nicht zustande kommen, müsse der Weg im nächsten Jahr gerichtet werden.

Dorr informierte zudem, dass in weiteren Straßen der Gehsteig erneuert werden muss. Das Problem sei hier der Austausch der Wasserleitungen, weil der Wasserzweckverband Forchheimer Gruppe derzeit finanziell ziemlich angespannt ist. Dieser habe zuletzt etliche Projekte mit Gesamtkosten von fast einer halben Million Euro gestemmt. Deshalb war heuer eine Kreditaufnahme in Höhe von 350 000 Euro notwendig. Bis zum Jahr 2020 gelten trotzdem noch die Sätze der jährlichen Grundgebühr von 60 Euro und der Verbrauchsgebühr je Kubikmeter Wasser von 1,55 Euro.

Was die Forchheimer Kläranlage angeht, steht der Antrag zur Verlängerung der wasserrechtlichen Erlaubnis zum Betrieb der Anlage an. Die Untersuchungen des beauftragten Ingenieurbüros laufen noch, so Dorr.

Zur Forchheimer Wehr sagte Dorr, dass es künftig eine Ausrückegemeinschaft mit Sulzkirchen und Oberndorf gibt. Geplant ist auch der Ankauf eines neuen Löschfahrzeugs. Dessen Auslieferung sei für übernächstes Jahr geplant. Notwendig wird dann aber die Erweiterung des Feuerwehrhauses, wofür ein Gesamtkonzept entwickelt werden soll.
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