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Werkstatt für 15.000 Gulden

Eichstätt
erstellt am 13.06.2018 um 18:00 Uhr
aktualisiert am 16.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Eichstätt (ddk) Auf das 20-jährige Jubiläum der Lithographie-Werkstatt nahm Bürgermeisterin Claudia Grund in ihrer Begrüßung der Gäste Bezug.
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Exakt am 16. April 1998 konnten Ingobert Schön und Stadtkämmerer Haidl in Amsterdam eine komplette Lithographie-Werkstatt mit der antiken Druckpresse, 74 Litho-Steinen, Chemikalien und sonstigem Arbeitszubehör entgegennehmen, nachdem sie den Stadtrat für die Idee hatten begeistern können. Die in bar mitgebrachten 15.000 Gulden allerdings, so Grund, habe der Verkäufer in Deutschen Mark ausbezahlt haben wollen; der Umtausch bei der Bank ließ sich angesichts des Verdachts auf Drogenankäufe nur durch die Erklärung, "man kaufe Baumaterialien, im Speziellen Steine" ermöglichen. Mit der inzwischen nun 20 Jahre in Eichstätt ansässigen Lithographie-Werkstatt sei es gelungen, diese wieder an den Herkunftsort des Steins und ins öffentliche Bewusstsein zurückzuholen: "Insofern ist unsere Eichstätter Lithographie-Werkstatt weder Luxus noch Spleen, sie ist Fortführung alter handwerklicher und künstlerischer Traditionen, die eng mit unserer Region verbunden sind", so Grund, die zugleich Portenlänger für ihr jahrelanges Engagement und ihre Einladungen für Gastkünstler aus aller Welt dankte: "In 20 Jahren haben die Lithographie-Werkstatt und ihr unermüdlich surrender Hochleistungsmotor Li Portenlänger die Stadt Eichstätt um einen großen Schatz an renommierter Kunst bereichert. "
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