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Vier Künstler nähern sich dem "Figurenfeld"

erstellt am 04.11.2005 um 19:51 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 14:25 Uhr | x gelesen
Eichstätt (upd) Drei bildende Künstler und ein Dichter wollen sich im Rahmen der Ausstellung "Figurenfeld – Erfahren, erinnern" mit zeitgenössischen Ausdrucksformen in Bild und Sprache dem Mahnmal gegen Krieg und Gewalt des Eichstätter Künstlers Alois Wünsche-Mittereckers. Bis Ende Dezember werden hierzu zwei Ausstellungen – in der Staats- und Seminarbibliothek Am Hofgarten 1, und in der Lithographie-Werkstatt der Stadt Eichstätt in der Pfahlstraße 25 – und drei zusätzliche Veranstaltungen präsentiert.
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Am Donnerstag, 10. November , laden die Universitätsbibliothek der KU und die Lithographie-Werkstatt der Stadt Eichstätt ab 19.30 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung "Figurenfeld – Erfahren, erinnern" in die Hofgartenbibliothek ein. Nach Grußworten der Bibliotheksdirektorin Angelika Reich und des Uni-Präsidenten Professor Ruprecht Wimmer wird Clemens Jöckle, Kunsthistoriker und Leiter der Städtischen Galerie in Speyer, mit dem Vortrag "Erfahren, erinnern. Zur Ausstellung Figurenfeld in Eichstätt" die Ausstellung eröffnen.

Es werden lithographische Drucke von Li Portenlänger, der Leiterin der Lithographie-Werkstatt Eichstätt, computerbearbeitete Fotographien von Luc Piron sowie Holzschnitte und Lithographien von Angelo Evelyn zu sehen sein. Der Maler Angelo Evelyn lebt in Rotterdam und ist Meister der Druckkunst. Sein Hauptbezugsfeld im Bildnerischen ist die Landschaft. Luc Piron ist Professor für Druckgrafik in Brüssel. In seiner künstlerischen Arbeit befasst er sich vor allem mit virtuellen Bildmitteln.

Die Ausstellung wird an den folgenden zwei Tagen von drei zusätzlichen Veranstaltungen begleitet. Am Freitag, 11. November, spricht Dr. Raimund Wünsche, Direktor der Glyptothek München, in der Staats- und Seminarbibliothek um 19.30 Uhr in einen Vortrag zum Thema "Der Untergang eingebettet in die Natur". Wünsche hatte die Entstehung des von seinem Vater geschaffenen Figurenfeldes in familiärer Nähe erfahren; ebenso hat er als Kunsthistoriker zum Arbeitsansatz seines Vaters das klassisch griechische Weltbild in Dialog gestellt.

Am Samstag, 12. November, findet mit ihm eine Begehung des Figurenfeldes statt. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr der Parkplatz am Figurenfeld im Spindeltal. Am selben Tag wird um 19.30 Uhr in der Lithographie-Werkstatt Stadt Eichstätt ein bibliophiles Mappenwerk mit einer Lesung des Schriftstellers und Film- und Literaturwissenschaftlers Andreas Weiland aus Aachen zum Titel "Fleischortknochengesang-Windlanderinnerung" präsentiert. Das Mappenwerk enthält lithographisch bearbeitete Drucke von Li Portenlänger, Luc Piron und Angelo Evelyn sowie die in Deutsch und Englisch gedichteten Poeme von Andreas Weiland.

Das Projekt ist eine Initiative der Lithographie-Werkstatt Stadt Eichstätt, deren Arbeiten in der "Sammlung Lithographie" der Staats- und Seminarbibliothek bewahrt werden. (siehe auch http://nonbook.ku-eichstaett.de)

Die Ausstellungen werden bis zum 30. Dezember in der Staats- und Seminarbibliothek Eichstätt (Montag bis Freitag 8.30 bis 18 Uhr) und in der Lithographie-Werkstatt Stadt Eichstätt (Mittwoch bis Freitag: 16 bis 18 Uhr, Samstag, Sonntag: 11 bis 13 Uhr) zu sehen sein.

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