Dienstag, 11. Dezember 2018
Lade Login-Box.

Vielseitige DJK Schönfeld feierte 20-jähriges Bestehen

erstellt am 22.05.2009 um 21:33 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 16:42 Uhr | x gelesen
Schönfeld (EK) Vor 20 Jahren schlossen sich der Schönfelder Tischtennis-Club und die Egidius-Schützen Schönfeld zusammen und gründeten den 50. DJK-Verein der Diözese. Mit einem Fest, das mit vielen Höhepunkten gespickt war, feierte die DJK Schönfeld dieses Jubiläum.
Textgröße
Drucken
Ehrungen der DJK von links: Josef Urlbauer, Herbert Bittl, Josef Zinsmeister, Josef Bittl, DJK-Vorsitzender Reiner Gesell, Karola Schäffer, Bürgermeister Ludwig Mayinger, Resi Habermayr, DJK-Diözesanverbands-Vizepräsident Reinhard Eichiner und Kreisvorsitzender Herbert Bauernfeind. - Fotos: ksk
Zugleich konnten die Egidius-Schützen – nun als DJK-Sparte – ihr 40-jähriges Bestehen feiern. Und die DJK-Theatergruppe wurde zehn Jahre alt.

Die Fusion vor 20 Jahren hatte auch den Startschuss für den Bau einer Sportanlage gegeben, und für große Erfolge: Die Sparte Tischtennis stieß bis in die Bayernliga vor, die Sparte Egidiusschützen schaffte es bei den Rundenwettkämpfen schon mal in die Gauoberliga, und die Theatergruppe wird immer bekannter.

Den Festgottesdienst, der vom Schönfelder Kirchenchor und einer Bläsergruppe musikalisch gestaltet wurde, zelebrierte Pfarrer Franz Remberger. Nach dem Gottesdienst zogen alle feierlich in die geschmückte DJK-Sporthalle zum musikalischen Frühschoppen. Nach der Begrüßung durch DJK-Vorsitzenden Reiner Gesell lobte Bürgermeister Ludwig Mayinger den großen Einsatz der Schönfelder für ihren Verein und wies auf die Unterstützung durch die Gemeinde hin. Der Vizepräsident des Diözesanverbandes, Reinhard Eichiner, erklärte, dass DJK mehr als drei Buchstaben sei. Kirche, Sport und Gesellschaft seien dringende Elemente bei der anspruchsvollen Vereinsarbeit, die von Gemeinschaftssinn zeuge. So hätten es die Verantwortlichen der DJK Schönfeld auch verstanden Menschen zu begeistern und seien mit den inzwischen 276 Mitgliedern dem Sport treu geblieben.

Im guten alten Anzug

Während der Vormittag des Festtages dem DJK-Gesamtverein galt, stand der Nachmittag im Zeichen der Schützen. In einem prächtigen Festzug bei Kaiserwetter wurden die Schützenvereine der Gemeinde Schernfeld am Dorfeingang empfangen und ins Sportheim geleitet. Mit von der Partie waren eine Handvoll Schützen, die noch einmal den Schützenanzug ausführten, den sie zur Gründung vor 40 Jahren trugen, und Robert Egner schoss mit dem Böller Salut. In der Sporthalle begrüßte dann Schützenmeister Alexander Egner die St. Georg-Schützen Schernfeld und die Jura-Höhe-Schützen Rupertsbuch und führte mit Stellvertreter Christoph Rosskopf und Bürgermeister Mayinger die Gemeindepokalverleihung durch.

Das vorangegangene Gemeindepokalschießen entschieden die St. Georg Schützen für sich mit einem Gesamtergebnis von 1940,4 Ringen. Ihnen folgten die Egidius-Schützen Schönfeld mit 1895,7 Ringen, und den dritten Platz belegten die Jurahöhe Schützen Rupertsbuch mit 1768,2 Ringen. Die Ehrenscheibe aus Naturstein, die von der noch amtierenden Gaukönigin Hildegard Maile gestiftet und bei einem Bürgerschießen herausgeschossen worden war, gewann Karola Schäffer.

Auch die Schützen ehrten im Rahmen des Jubiläums verdiente Mitglieder. So wurde Stefan Ossiander für jahrzehntelanges Mitwirken im Vorstand die silberne Ehrennadel der Egidius-Schützen verliehen. Auch Karola Schäffer und Robert Egner wurden geehrt.

Während des gesamten Festes bot der Pfarrgarten eine malerische Kulisse für den Biergarten, der die vielen Gäste zum Verweilen einlud. Stefan Fieger zog mit seinen Alpakas einige Male um Schönfeld und durfte vielen Kindern Rede und Antwort stehen. Gabi Riethdorf begeisterte mit ihrem "Theater am Schnürl" und zeigte mit ihrem Team die Geschichte vom kleinen Fuchs. Die Rope-Skipping-Gruppe von Brigitte Zinsmeister lockte viele Neugierige in die Sporthalle, wo sie unter großem Applaus ihr neues Programm vorführten.

Schließlich klang das Fest mit einer "Tri-Top"-Party, bei der das antialkoholische Kultgetränk serviert wurde, aus, musikalisch umrahmt von Richard Kaußler.

Von Karola Schäffer
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!