Donnerstag, 19. Juli 2018
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Bei den drei städtischen Straßen-Großbaustellen sind mittlerweile deutliche Fortschritte erkennbar

Licht am Ende des Tunnels

Eichstätt
erstellt am 06.07.2018 um 18:00 Uhr
aktualisiert am 11.07.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Eichstätt (EK) Bei der einen sind die größten Schwierigkeiten überwunden, bei der anderen ist langsam das Ende in Sicht, und die dritte kommt schneller voran als geplant. Es gibt also - mit Abstrichen - gute Nachrichten von den drei Großbaustellen Innere Westenstraße, Richard-Strauß-Straße und Am Wald, die Stadtwerkechef Wolfgang Brandl dem Hauptausschuss verkünden konnte.
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Die Baustelle Innere Westenstraße ist zwar nur 60 Meter lang, gestaltet sich aber wegen des losen Untergrunds höchst aufwendig. Immerhin scheinen nun die größten Hürden überwunden.
Die Baustelle Innere Westenstraße ist zwar nur 60 Meter lang, gestaltet sich aber wegen des losen Untergrunds höchst aufwendig. Immerhin scheinen nun die größten Hürden überwunden.
Foto: Knopp
Eichstätt
Problembär Innere Westenstraße: Die Baustelle ist zwar nur 60 Meter lang, hat es aber in sich. Schluffiger, sandiger Untergrund und fehlende Fundamente bei diversen Anwesen machen den Arbeitern das Leben schwer. Meter für Meter müssen sie sich seit Ende Februar bei der Verlegung der neuen Versorgungsleitungen vorankämpfen, was zu wochenlangen Verzögerungen führte. Weitere Hürden waren die Behinderungen durch die Telekomleitungen und ein Holzbohlenverbau, der entfernt werden musste. "Der Bauzeitenplan musste daher korrigiert werden", räumte Brandl ein. Die Arbeiten werden sich demnach bis in den Oktober hinein verlängern. Aber immerhin soll es nun deutlich zügiger vorangehen, wie Brandl versicherte: "Wir sind aus der schwierigen Engstelle raus. Jetzt ist mehr Platz."

In der seit dem vergangenen Jahr laufenden Baustelle Richard-Strauß-Straße am Seidlkreuz ist die Verlegung der Wasser-Hauptleitung mittlerweile komplett abgeschlossen. Die Arbeiten zur Erstellung der Hausanschlüsse laufen. Die Asphaltierung der Straße ist für Mitte Juli vorgesehen. Hier werden sich die Anwohner wieder auf Behinderungen einstellen müssen: Demnach wird die Richard-Strauß-Straße ab der Einfahrt zur Kardinal-Schröffer-Straße vom 16. bis 18. Juli gesperrt, eine Zufahrt ist dann nur noch über die hinteren Wege möglich. Bereits ab dem 11. Juli wird die Stadtlinie umgeleitet: Diese fährt die gewohnten Haltestellen dort nicht mehr an, es wird ein Ersatzzustieg in der Seidlkreuzstraße eingerichtet. Das betrifft auch den Schulbusverkehr. Positiv vermerkte Brandl: "Mit der Asphaltierung ist langsam das Ende des Bauvorhabens in Sicht." Die Hauptachse sei dann fertig, die Arbeiten in den Seitenstraßen werden allerdings noch bis zum Spätherbst andauern.

"Sehr gute Fortschritte" gebe es auf der nächsten Dauerbaustelle - jener in der Straße Am Wald: Die Verlegung des Kanalsammlers und die Erneuerung der Stromversorgungsleitungen verliefen planmäßig, gab Brandl zu Protokoll. Mehr noch: "Die Bauzeit liegt derzeit rund drei Wochen vor Plan. Das erlebt man eigentlich selten." Das nächste Projekt sei der Ausbau des Kirchenwegs. Das Ende der gesamten Baumaßnahme ist ebenfalls für den Spätherbst anvisiert.

Für alle Vorhaben merkt Brandl aber an, dass die Witterung dem Zeitplan einen Strich durch die Rechnung machen könne. Wegen der vorherigen Regenfälle ruhte zum Beispiel die Baustelle Innere Westenstraße am Freitag.
Jürgen Knopp
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