Dienstag, 16. Oktober 2018
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Eichstätter Dompfarrei und evangelische Kirche laden am 4. Mai zur Nacht der offenen Kirchen

Singen, Schweigen, Staunen

Eichstätt
erstellt am 02.05.2018 um 18:30 Uhr
aktualisiert am 06.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Eichstätt (EK) Nach 2014 und 2016 laden die Eichstätter Dompfarrei und die evangelische Erlöserkirchengemeinde am Freitag, 4. Mai, wieder zu einer Nacht der offenen Kirchen ein. Von 19 Uhr bis Mitternacht stehen 17 bekannte und weniger bekannte Kirchen und Kapellen offen.
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Stimmungsvolle Momente gibt es bei der Nacht der Kirchen zu erleben ? hier ein Archivbild aus der Johanniskirche.
Stimmungsvolle Momente gibt es bei der Nacht der Kirchen zu erleben ? hier ein Archivbild aus der Johanniskirche.
Foto: Klenk
Eichstätt
"An diesem Abend können die Menschen Kirche einmal ganz anders erleben - in einem anderen Licht, in einer anderen Atmosphäre", versichern Dompfarrer Josef Blomenhofer und die evangelischen Pfarrerin Edina Hilmes als Veranstalter.

Mehrere hundert Ehrenamtliche gestalten ein buntes Programm mit 77 kulturellen, musikalischen und spirituellen Beiträgen (siehe Grafik). Dazu gehören besondere Gottesdienste, Anbetungen, Lesungen, Konzerte, gemeinsames Singen, Kunstinstallationen, Führungen und eine Ausstellung. Zu Beginn des Veranstaltungsmarathons läuten die Glocken aller Kirchen in der Stadt. Einen musikalischen Abschluss gestalten die NL-Bläser auf dem Frauenberg.
Besondere Momente gibt es etwa im Eichstätter Dom, wenn die Schola Gregoriana unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Heiß um 21 und 23 Uhr gregorianische Gesänge unter dem Titel "Licht auf Maria" singt, Bernhard Löhlein Geschichten zum Nachdenken und Innehalten liest und Walter Bamberger zu den einzelnen Darbietungen jeweils spezielle Lichtakzente setzt. Im Mortuarium stellt der Eichstätter Künstlerring Werke zu den Psalmen aus.

In der evangelischen Erlöserkirche erklingen um 19 Uhr feierliche Bläserklänge des Posaunenchors unter der Leitung von Katharina Reinl. In der Schutzengelkirche treten die Stadtpfeifer, das Flöten-Ensemble Cuty-Fluty, die Blaskapelle "EI g'spuit" und Solisten der Musikschule Eichstätt auf.

Chöre, Jugendorchester und Liturgiewerkstatt des Gabrieligymnasiums sowie die Bergsängerinnen Rupertsbuch und die Brombachtaler Saitenmusi gestalten das Programm in der Peterskirche. Den Abschluss bildet das gemeinsame Singen mit Kreisheimatpfleger Dominik Harrer. Die ehemalige Johanniskirche wird zur Jugendkirche mit Lichtinstallationen, Meditationen, Gebeten, Trommeln und Gitarre. Unter dem Motto "Sing with me" stimmt der BDKJ Dekanat Eichstätt Musik zum Mitmachen an. In der Heilig-Geist-Kirche treten der Schulchor der Mittelschule Schottenau, junge Musiker der Knabenrealschule Rebdorf und der Gruppe Siloam aus Obereichstätt sowie das Blechbläser- und Klarinettenensemble der Stadtkapelle unter der Leitung von Markus Beck auf.

In der Mariahilf-Kapelle laden Domvikar Reinhard Kürzinger und Georg Fieger die Besucher ein, dem Propheten Jona in Texten, Kunstwerken und Geräuschen nachzuspüren. In der Michaelskapelle erklingen um 19 Uhr Marienlieder mit der Reisbergmusi. Anschließend führt Kunsthistorikerin Claudia Grund durch die Michaelskapelle und den Westenfriedhof. Führungen gibt in der Nacht der offenen Kirchen auch im Priesterseminar und im Collegium Orientale.

In der KHG-Kapelle singt der Chor "mittendrin" unter der Leitung von Regina Michl um 21 Uhr neue geistliche Lieder zum Thema Vertrauen in deutscher und englischer Sprache. Studierende der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt gestalten den Abend in der Kapelle zum Jahresthema der KHG "Du! Werde! Mensch!" In der Gottesackerkirche geben der erblindete Priester Rainer Herteis (Wemding), die Erzieherin Elisabeth Höflmeier (Beilngries) und Diakon Anselm Blumberg (Eichstätt) jeweils ein Glaubenszeugnis aus ihrem Leben. Marina Jaciuk und Cordula Klenk tragen Texte von Migrantinnen vor, die in der Ingolstädter Schreibwerkstatt entstanden sind. Christine Bleitzhofer umrahmt die Lesung mit Schlagzeugklängen.

Ein Programm für Kinder mit und ohne Eltern bieten Schülerinnen der Maria-Ward-Fachakademie für Sozialpädagogik der Diözese Eichstätt (Residenzplatz 20) an. Die Dauer der einzelnen Veranstaltungen beträgt rund 45 Minuten, so dass der Wechsel zum nächsten Veranstaltungsort problemlos möglich ist. Getränke und Häppchen gibt es von 19 bis 23 Uhr im Dompfarrheim St. Marien/ Batzenstube (Pater-Philipp-Jeningen-Platz).
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