Montag, 19. November 2018
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Fliegerclub Eichstätt zu Besuch bei "Christoph 32"

Schnelle Rettung aus der Luft

Eichstätt
erstellt am 07.11.2018 um 17:56 Uhr
aktualisiert am 11.11.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Eichstätt (fme) Der Eichstätter Fliegerclub besuchte die Kollegen der Luftrettung auf dem ADAC-Luftrettungsgelände in Ingolstadt.
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Eine Gruppe von Eichstätter Fliegern besuchte die ADAC-Luftrettungsstaffel in Ingolstadt. Der Hubschrauber ?Christoph 32? sorgt täglich im Umkreis von bis zu 70 Kilometern dafür, dass Patienten schnelle Hilfe bekommen, wenn Not am Mann ist.
Eine Gruppe von Eichstätter Fliegern besuchte die ADAC-Luftrettungsstaffel in Ingolstadt. Der Hubschrauber "Christoph 32" sorgt täglich im Umkreis von bis zu 70 Kilometern dafür, dass Patienten schnelle Hilfe bekommen, wenn Not am Mann ist.
Berlinghof
Eichstätt
Bernd Stadler, einer von insgesamt drei Luftrettungspiloten am Standort Ingolstadt, stellte den Fliegerkameraden die Luftrettungsstaffel vor.

Der dort stationierte "Christoph 32" sorgte bei den Gästen bereits bei der Ankunft vor dem Hangar für Begeisterung. Der Hubschrauber des Typs EC 135 sorgt täglich, sofern es die Witterung zulässt, für die schnelle Versorgung von Verletzten. Neben dem Piloten sind immer ein Notarzt und ein Rettungsassistent mit an Bord. Binnen weniger Minuten ist der Hubschrauber von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Der Standort Ingolstadt ist einer von insgesamt 37 ADAC-Rettungshubschrauberstandorten in Deutschland.

Eine hochmoderne Plattform, auf der der Rettungshubschrauber sicher in der Halle steht, kann den Hubschrauber samt Crew zum Start vor dem Hangar bringen. Ein ganz besonderer Augenblick für die Mitglieder des Eichstätter Fliegerclubs war es, als Stadler die Türen des Rettungshubschraubers öffnete und jeder das Cockpit und den Innenraum unter die Lupe nehmen durfte.

Der 48-jährige Stadler, der seit 1991 Rettungshubschrauber fliegt, ist begeistert von seiner Tätigkeit. Ihm ist es nicht nur wichtig, den Hubschrauber fliegerisch bis ins kleinste Detail zu beherrschen, sondern er interessiert sich auch für die medizinischen Aspekte, die sein Beruf mit sich bringt. Die Luftrettungshubschrauber des ADAC sind mit einer umfangreichen medizinischen Ausrüstung ausgestattet, wie zum Beispiel Monitorsystemen zur Überwachung des Herz-Kreislauf-Systems eines Patienten.

Die Luftrettung ist eine Ergänzung zum bestehenden Rettungssystem in Deutschland. Sie ist an die Integrierte Leitstelle, die jederzeit unter der 112 zu erreichen ist, angebunden und wird entsprechend angefordert. Die Rettungshubschrauber sind für einen Umkreis von bis zu 70 Kilometern zuständig, der in weniger als 15 Minuten zu erreichen ist.



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