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Festschrift zur Renovierung der Kloster- und Pfarrkirche Rebdorf

"Pure Freude war es"

Rebdorf
erstellt am 11.12.2013 um 18:52 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 17:16 Uhr | x gelesen
Rebdorf (je) Seine Vorfahren waren Eichstätter Hoffischer, sein Vater fürstbischöflicher Braumeister in Beilngries. Die Rede ist vom Rebdorfer Prälaten von 1732 bis 1757 Johann Baptist Mayr, dem Erneuerer der Rebdorfer Sankt Johanneskirche. Sein interessantes Leben und seinen Werdegang hat Konrad Kögler nach gründlichem Studium der Archivalien nachgezeichnet.
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Rebdorf: "Pure Freude war es"
St. Johannes, die Kloster-, Pfarr- und Schulkirche - Foto: je
Rebdorf

Der Beitrag ist zu finden in der „Festschrift zur Altarweihe und Renovierung der Kloster- und Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Rebdorf am 24. November 2013“. Hinter einem recht schlichten Titelblatt verbirgt sich spannende lokale Geschichte. Die Schrift ist anlässlich der aufwendigen Sanierung des Gotteshauses von einem Autorenkreis verfasst wurde. Im ersten Grußwort schreibt der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke: „Die Pfarrgemeinde bekommt ihre Kirche zurück, die ein Haus des Gebets und der Gemeinschaft mit Christus sein soll.“ Weitere Grußworte sind von Provinzial Pater Walter Lickleder von den Herz-Jesu-Missionaren, Landrat Anton Knapp, Oberbürgermeister Andreas Steppberger, Karlheinz Dietl (Pfarrgemeinderat) und Georg Dormeier (Kirchenpfleger). Pfarrer Pater Michael Huber schreibt: „Pure Freude war es, als das Gerüst entfernt und sichtbar wurde, was Ruß und Staub und fünf Jahrzehnte verdeckt haben.“ Er legt auch die Neugestaltung des Altarraums dar.

Über die Geschichte des Baus und der Ausstattung der ehemaligen Kirche der Augustiner im „Dorf der Reben im Gau Bayern“ berichtet Kunsthistorikerin Claudia Grund. Das „Haus als Pfarrkirche“ beleuchtet Gregor M. Senge, der auch über die Rebdorfer Ministranten schreibt. Der Künstler Konrad Risch erläutert die Gestaltung des Altarraums, Diözesanbaumeister Richard Breitenhuber und Architekt Clemens Bittl lenken den Blick auf die gesamte Innenrenovierung der Kirche. Auf die Positionen der Denkmalpflege geht Christine Schneider ein, auf die Restaurierung der Raumschale Conny O’Brien und Alexandro Monteiro, auf die Restaurierung des Stucks Thomas Salveter, auf die Erneuerung der Decken- und Wandbilder Robert Zenger, auf die Elektroplanung Andreas Arzenheimer. Die Kloster- und Pfarrkirche als Schulkirche hat ein weiterer Beitrag von Gregor M. Senge zum Thema.Von den Gottesdiensten in der Arbeitshauskirche für die Gefangenen und über das recht schlichte Pfarrleben in den 1940er und 1950er Jahren erzählt Josef Ettle in seinem Beitrag aus eigenem Erleben und nach Sichtung der Archivalien. Viele Jahre hindurch konnten die Rebdorfer und Mariensteiner die Messen nur aus dem durch ein massives Gitter gesicherten Eingangsbereich der Kirche miterleben.

Die Schrift gibt auch Auskunft über die finanzielle Seite der Renovierung, die beteiligten Firmen und über die Zeit der „Ausweichkirche Sankt Anna Marienstein“ (Gregor M. Senge).

Das mit Bildern reich ausgestattete Druckwerk mit 82 Seiten liegt in der Kirche St. Johannes auf und ist außerdem auch im Pfarrbüro zu haben. Es kostet fünf Euro.

Von Marlene Ettle
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