Dienstag, 17. Juli 2018
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Am Samstagabend eröffnet die Eichstätter Lithographin "Stone Cups and Ringmarks"

Neue Ausstellung von Li Portenlänger

Eichstätt
erstellt am 17.04.2018 um 11:01 Uhr
aktualisiert am 20.04.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Eichstätt (EK) Es steckte für Li Portenlänger ein großer Reiz dahinter, als Künstlerin selbst einmal unter den Bedingungen zu arbeiten, unter denen sonst die Gastkünstler aus aller Welt in der Lithographie-Werkstatt an der Druckpresse tätig sind.
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?Stone Cups and Ring Marks? ? so heißt die Ausstellung von Lithographie-Künstlerin Li Portenlänger, in der sie ein eindrucksvolles Spektrum an eigenen Arbeiten mit Bezug auf anthropologische Spurensuche und geometrische Figuren präsentiert.
"Stone Cups and Ring Marks" - so heißt die Ausstellung von Lithographie-Künstlerin Li Portenlänger, in der sie ein eindrucksvolles Spektrum an eigenen Arbeiten mit Bezug auf anthropologische Spurensuche und geometrische Figuren präsentiert.
Kusche
Eichstätt
Zwei Wochen lang hat sich Li Portenlänger deshalb Zeit gegeben, um in ihrer Werkstatt eine eigene Ausstellung vorzubereiten. "Stone Cups" and "Ring Marks" - so ist ihre Ausstellung betitelt, deren lithographische Arbeiten ihre Faszination sowohl für anthropologische Themen als auch für geometrische Figuren widerspiegeln. Am Samstagabend um 19 Uhr wird die Künstlerin ihre Ausstellung in der Pfahlstraße eröffnen.

Die geometrische Sicht auf die Welt in den Kunstwerken von Li Portenlänger ist eine der Besonderheiten, die sich immer wieder in Form von flächigen Punktformen, Kreisen oder Ringen - ob geschlossen oder offen - in der Vielzahl ihrer Arbeiten wiederfinden. In engster Beziehung mit diesen Kreis- und Ringformen stehen dann auch die Motive, die Portenlänger mit dem Titel ihrer neuen Ausstellung in den Fokus rücken möchte: "Stone Cups" und "Ring Marks" - jene abstrakten prähistorischen Phänomene, die vorwiegend auf den Britischen Inseln, aber auch in den Alpen und an der Atlantikküste Kontinentaleuropas, so im spanischen Galizien, gefunden wurden: "Diese Felskunst und Mustervielfalt hat mich schon immer fasziniert und in meiner eigenen Arbeit inspiriert", betont die Lithographin. Viele Male schon hat sie die rätselhaften und geheimnisvollen Ringmarkierungen und die in Deutschland als "Schälchen" bezeichneten Steinvertiefungen in Irland und Schottland bewundert. Und so bildet dieses Thema auch einen ganz zentralen Bereich der Ausstellung.
Zur Vernissage wird der Offenbacher Druckhistoriker Harry Neß, Mitglied des Internationalen Arbeitskreises Druck- und Mediengeschichte (IADM), die Einführungsworte sprechen. Die Ausstellung in der Lithgraphie-Werkstatt ist vom 22. April bis 6. Mai 2018 jeweils Mittwoch bis Freitag von 16 bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 bis 13 Uhr in der Pfahlstraße 25 zu sehen.

Dagmar Kusche
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