Samstag, 15. Dezember 2018
Lade Login-Box.

Kinderhaus Dörndorf nimmt seinen Betrieb auf - Kindgerecht gestaltete Räume

Nach 14 Monaten Bauzeit

Denkendorf
erstellt am 07.12.2018 um 17:49 Uhr
aktualisiert am 10.12.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Denkendorf (EK) Jetzt war es soweit, das Kinderhaus in Dörndorf konnte nach 14 Monaten Bauzeit seinen Betrieb aufnehmen. Mit einem Musikstück eröffneten die Kinder die Feier zur Schlüsselübergabe. Gesundheitlich etwas angeschlagen konnte Bürgermeisterin Claudia Forster eine Reihe von Ehrengästen begrüßen, allen voran natürlich die Hauptpersonen, die künftigen Nutzer dieses Hauses, die Kinder.
Textgröße
Drucken
Vor wenigen Tagen haben die Kinder ihr neues Domizil in Dörndorf bezogen. Im Kinderhaus sind eine Krippengruppe und eine Kindergartengruppe untergebracht.
Vor wenigen Tagen haben die Kinder ihr neues Domizil in Dörndorf bezogen. Im Kinderhaus sind eine Krippengruppe und eine Kindergartengruppe untergebracht.
Knittel
Denkendorf
In ihrer Rede ließ die Bürgermeisterin die Planungs- und Bauphase noch einmal Revue passieren. Wer hätte nach der Elternbeiratswahl gedacht, dass der 3. Dezember 2018 als Einzugstermin gehalten werden kann? Skeptische Blicke waren allerorten gesehen worden: "Es ist klar, dass der Zeitplan sehr sportlich war. Aber es ist geschafft." Mit deutlicher Freude im Gesicht stellte die Bürgermeisterin fest, dass sie besonders darüber glücklich ist, dass die Kinder in die funktional und trotzdem sehr kindgerechte und optisch ansprechend gestalteten Gruppenräume einziehen können.

Im Gemeinderat sei man sich einig darüber gewesen, dass die Ortsteile gestärkt werden sollen. Daher sei die Entscheidung, diese Kindertagesstätte in Dörndorf zu errichten, "die absolut richtige" und in der Dimensionierung mit einer Krippengruppe und einer Kindergartengruppe auch gerechtfertigt gewesen. Zunächst hat der Gemeinderat für den Kindergarten einen Wettbewerb ausgelobt. Aufgabenstellung war es, eine Kindergarten- und eine Kinderkrippengruppe entweder in der Alten Schule oder auf dem Areal an der Raiffeisenstraße unterzubringen. Bei der Auswertung waren sich alle Beteiligten rasch einig, dass der Vorschlag des Architekten Matthias von der Recke der ansprechendste war. Claudia Forster bedankte sich ausdrücklich bei den Mitgliedern des Gemeinderats, die dem Vorhaben immer positiv gegenübergestanden seien. Der Spatenstich konnte schließlich im September 2017 erfolgen. In 14 Monaten wurde das Gebäude hochgezogen. Barrierefreiheit war ein "Riesenthema". Im Verlauf der Baumaßnahme hatte das Baugremium entschieden, den Aufzug gleich mit einzubauen und nicht nur den Schacht vorzusehen. Claudia Forster ging auch noch auf die Schwierigkeiten ein. So sei es nicht immer leicht gewesen, leistungsfähige Firmen zu bekommen und diese dann so zu koordinieren, dass zeitweise auch parallel gearbeitet werden konnte. Die offizielle Eröffnung und Einweihung wird am 26. Mai 2019 gefeiert, gemeinsam mit dem 25. Geburtstag des Kindergartens in Zandt.
Hugo Knittel
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!