Montag, 19. November 2018
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Matthias Schlüter stellt Bilder zum Thema Meer in Böhmfeld aus

"Mare, Mare"

Böhmfeld
erstellt am 09.04.2018 um 18:08 Uhr
aktualisiert am 13.04.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Böhmfeld (nie) Auf großes Interesse stieß die Eröffnung der Ausstellung "Mare, Mare" im Kotterhof in Böhmfeld.
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Großflächige Bilder zeigen im Böhmfelder Kotterhof die Harmonie zwischen Boot und Meer, wie der Künstler Matthias Schlüter sie sieht.
Großflächige Bilder zeigen im Böhmfelder Kotterhof die Harmonie zwischen Boot und Meer, wie der Künstler Matthias Schlüter sie sieht.
Nieberle
Böhmfeld
Matthias Schlüter stellt in dieser Woche sowohl im Stadel als auch im Hauptgebäude des Kotterhofs 58 Bilder zum Thema Meer aus.

Bereits bei der Eröffnung der Vernissage durch Charly Böck an den Percussions und Stefan Kern mit der Flöte hatten die Zuhörer das Gefühl, sich bei den Klangspielen wie am Meer zu fühlen und die Geräusche des Wassers zu hören. Der 66-jährige Maler, Kunstpreisträger der Stadt Ingolstadt und in der Region sehr bekannt, erinnerte sich an seine Jugend, die ihn bereits als Fünfjährigen mit seinen Eltern immer wieder an das Meer in Italien oder Spanien führte. Dies habe bei ihm eine großartige Faszination und bleibende Gefühle und Eindrücke hinterlassen, die nun zu dieser Ausstellung führten. Auch er nutzte die Zeit immer wieder, um mit seinen Söhnen an das Meer zu fahren.

Dabei entstanden die Bilder. Erstmals wurden sie zunächst in einer Ausstellung im italienischen Triest und danach am Plöckenpass gezeigt. Da die Arbeiten noch nie in Deutschland zu sehen waren, sollte dies nun in dem besonderen Ambiente des Kotterhofes geschehen. Auf den unterschiedlichen, teils großflächigen Bildern wird das Meer als Symbiose von Boot und Wasser dargestellt. Zahlreiche Details werden mit den unterschiedlichsten kräftigen Farben vor allem in Acryl und Mischtechnik herausgearbeitet. Ebenso erscheint das Wasser in seinen vielen Blautönen und den Spiegelungen wie ein mystisches Wesen, dem der Künstler Kraft und Ausstrahlung gegeben hat. Der Mensch hat auf den Bildern keinen Platz.

Die Ausstellung kann noch am Dienstag, Mittwoch und Freitag von 15 bis 18 Uhr im Kotterhof besichtigt werden.
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