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Traditionelle Bierprobe vor dem heutigen Start des Kipfenberger Limesfests

Malzsüße vor feiner Bittere

Kipfenberg
erstellt am 10.08.2017 um 17:10 Uhr
aktualisiert am 14.08.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Kipfenberg (EK) Nicht ganz so opulent wie zur 750-Jahr-Feier war die Bierprobe für das diesjährige Limes-Festbier der Brauerei Gutmann. Statt ins Römer- und Bajuwarenmuseum in der Burg Kipfenberg hatte der Markt wieder in den Festsaal „Zum Blauen Hecht“ in Grösdorf eingeladen.
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Auf ein fröhliches Limesfest (von links): Christian Wagner (Bürgermeister Kipfenberg), die designierte Limeskönigin 2017 Claudia Partsch, Franz Widmann (Festwirt), Lena Kackstätter (Limeskönigin 2016) und Michael Gutmann (Brauerei Gutmann).
Auf ein fröhliches Limesfest (von links): Christian Wagner (Bürgermeister Kipfenberg), die designierte Limeskönigin 2017 Claudia Partsch, Franz Widmann (Festwirt), Lena Kackstätter (Limeskönigin 2016) und Michael Gutmann (Brauerei Gutmann).
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Kipfenberg

Kipfenbergs Bürgermeister Christian Wagner dankte zunächst allen Beteiligten; nicht zuletzt allen Mitarbeitern der Gemeinde für ihr Engagement in der Vorbereitung des Limesfests. Während im vergangenen Jahr das 750-Jahr-Fest des Marktes Kipfenberg angestanden hatte, geht nun das Limesfest selbst auf ein Jubiläum zu: Im nächsten Jahr darf Kipfenberg es zum 50. Mal feiern.

Michael Gutmann von der Brauerei Gutmann durfte dann das speziell für das Limesfest eingebraute Festbier vorstellen: „Zuerst kommt die Malzsüße auf die Zunge, anschließend die feine Bittere der heimischen Hopfen.“ Neben einer dezenten Gabe von Röstmalzen habe man auch die Hopfensorten Spalter Select, Magnum als Bitterhopfen und Saphir verwendet. Das Bier hat etwa 12,5 Prozent Stammwürze, gewonnen aus heimischer Gerste, und etwa 5,5 Volumenprozent Alkohol. Er habe bewusst eine geringere Stärke angepeilt, so Michael Gutmann. So lasse sich das Bier leichter trinken.

Er ging auch auf die Geschichte des goldenen Gerstensafts ein und erläuterte, dass schon in Babylon und Ägypten für die Leute das Bier zum täglichen Bedarf gehörte. Damals sei das Bier jedoch mit einem Strohhalm getrunken worden, um die Feststoffe auszulassen.

„Ein Bier ist besser als kein Bier; zwei Bier sind besser als ein Bier, aber vier Bier sind nicht besser als zwei Bier.“ Die Wahrheit liege also laut Michael Gutmann dazwischen, und damit sei man auch besser bedient, als es ein ehemaliger Ministerpräsident einmal formuliert habe.

Gutmann ist eigentlich eine reine Weizenbierbrauerei, das gab auch Michael Gutmann zu; es gebe jedoch genau zwei Ereignisse im Jahr, an denen Gutmann speziell ein untergäriges Festbier braue: das Tittinger Kellerfest als Heimspiel und das Kipfenberger Limesfest, das heute um 18 Uhr beginnt.

EK
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