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Slaven Boban seit Frühjahr neuer Mitarbeiter für Integration im Landratsamt Eichstätt

"Integration klappt nur miteinander"

Eichstätt
erstellt am 11.07.2018 um 16:10 Uhr
aktualisiert am 15.07.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Eichstätt (pp) Er ist seit 1. Februar im Amt und hat sich in seinem Aufgabenbereich bereits bestens eingearbeitet: Slaven Boban, der im Amt für Soziales und Senioren die Nachfolge von Christine Pietsch angetreten hat. Pietsch war als Ehrenamtskoordinatorin für den Bereich Asyl im Landratsamt Eichstätt tätig, bevor sie vor kurzem ans Landratsamt Pfaffenhofen wechselte.
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Freuen sich über eine gelungene Nachfolgeregelung (von links): Sachgebietsleiter Frank Schneider, Abteilungsleiterin Diana Gehrhardt, Slaven Boban, Landrat Anton Knapp und Fachbereichsleiter Christian Tontarra.
Freuen sich über eine gelungene Nachfolgeregelung (von links): Sachgebietsleiter Frank Schneider, Abteilungsleiterin Diana Gehrhardt, Slaven Boban, Landrat Anton Knapp und Fachbereichsleiter Christian Tontarra.
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Eichstätt
Der studierte Geisteswissenschaftler Slaven Boban mit kroatischer Nationalität bringt fundierte Erfahrung aus dem Asylwesen in Garmisch-Partenkirchen mit. "Herr Boban verfügt über Wissen aus Gremienarbeit und Integration, ist aufgeschlossen und besitzt eine ausgeprägte Menschenkenntnis", erläutert Frank Schneider, Sachgebietsleiter des Amtes für Soziales und Senioren beim Landkreis Eichstätt. Boban führt dann den Bereich "Integration" und soll sein Hauptaugenmerk auf die Bedürfnisse der sogenannten Zuwanderer in den Kommunen des Landkreises sowie die Integrationsarbeit der Akteure legen.

Die Ehrenamtlichen, die in den vergangenen Jahren mit großem Engagement im Bereich der Asylarbeit tätig waren, ziehen sich nach und nach zurück. "Die Arbeit mit den Zuwanderern ist eine große Herausforderung für die Politik und auch hier im Landkreis. Meine Stelle ist der Versuch, auf der Höhe der Zeit zu sein und auf die wachsenden Änderungen in der Gesellschaft rasch und kompetent reagieren zu können", so Slaven Boban. Wichtig ist dem perfekt deutsch sprechenden 26-Jährigen die Feststellung, dass es "keine gesunde Gesellschaft ohne gesunde Persönlichkeiten gibt - und keine gesunde Persönlichkeit ohne Eigenverantwortung".

Er appelliert auch an die Migranten, bereit zu sein, Konsequenzen zu tragen: "Wir behandeln alle anerkannten Asylbewerber als auch Ausländer analog zu den deutschen Staatsbürgern gleich mit ihren Rechten und auch Pflichten. Ich helfe und unterstütze, leiste Hilfe zur Selbsthilfe", bekräftigt Boban. Wichtig sei der Wille zur Integration bei denjenigen, die hier im Landkreis Asyl gefunden haben.
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