Mittwoch, 23. Mai 2018
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Gemeinderat gibt grünes Licht für Hotel- und Gastronomiebetrieb

Grundlegende Sanierung für "Greiner" in Dollnstein

Dollnstein
erstellt am 15.05.2018 um 16:36 Uhr
aktualisiert am 19.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Dollnstein (EK) Das sogenannte Greiner-Anwesen am Dollnsteiner Marktplatz soll grundlegend saniert und samt ehemaligem Bankgebäude zu einem Hotel- und Gastronomiebetrieb umgebaut werden. Die Pläne wurden jetzt in einer Sondersitzung dem Gemeinderat vorgestellt.
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Neue Nutzung: Die seit etwa 20 Jahren leerstehenden Gebäude ?Greiner-Anwesen? und Raiffeisenbank am Dollnsteiner Marktplatz sollen umfassend saniert und zu einem Hotel-und Gastronomiebetrieb umgebaut werden.
Neue Nutzung: Die seit etwa 20 Jahren leerstehenden Gebäude "Greiner-Anwesen" und Raiffeisenbank am Dollnsteiner Marktplatz sollen umfassend saniert und zu einem Hotel-und Gastronomiebetrieb umgebaut werden.
Benzinger & Partner
Dollnstein
Antragsteller und zugleich Investor des ehrgeizigen Projektes, das bis Ende 2019 fertiggestellt sein soll, ist Alfons Kruck, der zusammen mit seiner Tochter, Architektin beim Büro Benzinger & Partner in Neuburg, nun dem Rat das Bauvorhaben vorstellte.

Mit der Generalsanierung, so Alfons Kruck, "wollen wir versuchen, das ensemblegeschützte Gebäude zum Leben zu erwecken". Dass mit dem Hotel- und Gastronomiebetrieb neues Leben in die Ortsmitte einziehen wird, darüber dürfte kein Zweifel bestehen.

Das Doppelgebäude wurde als Jurahaus mit der ehemals typischen Jurahausdacheindeckung mit Kalkplattendach im Jahre 1901 errichtet. Das Nebengebäude wurde Ende der 50erJahre abgerissen und 1960 neu gebaut. Dort war dann die Raiffeisenbank und später ein Jeansladen untergebracht. Seit Anfang der 90er-Jahre stehen beide Gebäude jedoch leer. Nicht zuletzt deswegen war der Marktplatz in Dollnstein einer Tristesse ausgesetzt, wie auch "Die PARTEI" in ihrem Wahlkampf 2014 bemerkte.

Kruck zufolge sind für das Hotel 40 Betten geplant, die sich auf sechs Wellness-Zimmer mit Whirlpool und Sauna, sogenannte Buisness-Zimmer sowie einfachere kleinere Zimmer aufteilen. Diese sind für Tagesübernachtungen, speziell für durchreisende Fahrradfahrer und Wanderer, gedacht. Die Zimmer werden dabei variabel angeboten: nur mit Frühstück oder auch mit Vollpension. Immerhin finden im ehemalige Gastraum der alten Greiner-Wirtschaft etwa 50 Personen Platz.

Der Marktrat sowie Bürgermeister Wolfgang Roßkopf standen dem Vorhaben positiv gegenüber und gaben grünes Licht: "Wir können froh sein, wenn Investoren Geld in die Hand nehmen und aus dem Marktplatz etwas Positives gestalten", meinte denn auch das Gemeindeoberhaupt. Dass der Naturpark Altmühltal von diesem neuen Leitbetrieb ebenso profitieren dürfte, steht ebenfalls außer Zweifel, denn zwischen Eichstätt und Treuchtlingen sah es bisher mit solch einer Beherbergung doch eher mau aus.
Edgar Mayer
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