Samstag, 26. Mai 2018
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Förderverein Stadtmuseum zählte bei Ausstellung "Speichergeflüster" fast 2800 Besucher

Großer Publikumserfolg

Eichstätt
erstellt am 16.05.2018 um 18:07 Uhr
aktualisiert am 20.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Eichstätt (tab) Das Organisationsteam des Stadtmuseumsfördervereins blickt zufrieden auf die Ausstellung "Speichergeflüster - Dachbodenfunde erzählen Eichstätter Geschichte(n)" in der Johanniskirche zurück.
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Die Ausstellung ?Speichergeflüster? in der Johanniskirche fand mit knapp 2800 Besuchern großen Anklang.
Die Ausstellung "Speichergeflüster" in der Johanniskirche fand mit knapp 2800 Besuchern großen Anklang.
Foto: Asbach-Beringer
Eichstätt
Innerhalb von 18 Tagen wurden 2 794 Besucher gezählt. "Das ist auf jeden Fall ein großer Motivationsschub für uns vom Verein, weiterhin am Thema ?Stadtmuseum' dran zu bleiben", meint die Vorsitzende Beate Hueber.
Laut Gästebuch kamen vor allem die "originellen und phantasievollen" Aufbauten, die vom Künstler Stefan Weyergraf entworfen und von Alois Steidl ausgeführt wurden, gut an. Aber auch die Ausstellungsobjekte samt ihren Geschichten und sowie die dazugehörigen - von Johann Kraus nachbearbeiteten - Fotos faszinierten die Besucher. Ebenso lobte man den "Esprit und Elan", mit dem die Ausstellung entwickelt worden war.
Das Gästebuch verrät zudem etwas über die Herkunft der Besucher, die in erster Linie aus der näheren Umgebung, aber auch aus Ulm, Günzburg, Fürth, Schweinfurt, dem Vogtland, Paderborn, Belgien und Oxford stammten. Eine Frau war extra aus Regensburg angereist, um Informationen über die Hauswirtschaftsschule von St. Walburg zu erhalten, die ihre Mutter in jungen Jahren besucht hatte. Andere Gäste kamen aus Augsburg, weil sie einen Beitrag über die Ausstellung in der BR-Sendung "Wir in Bayern" gesehen hatten und einmal ein Hochrad sehen wollten. Hueber zeigt sich begeistert von den Gesprächen, die sich beim Betrachten der Gegenstände ergaben: "Viele Exponate oder die damit verbundenen Personen hatten einen hohen Wiedererkennungswert. " Es sei außerdem eine gute Gelegenheit gewesen, die facettenreiche Geschichte der Stadt für Einheimische und Touristen erfahrbar zu machen, so die Vorsitzende. Oftmals wurde auch ein Ausstellungskatalog nachgefragt, den der Vereinsvorstand im Moment erstellt.
Den Schwung und die Resonanz der Ausstellung möchte der Förderverein Stadtmuseum in das kommende Jahr mitnehmen. Für das 1111-jährige Stadtjubiläum ist eine Schaufenstertour in der Innenstadt geplant, die Vorbereitungen hierfür sind bereits angelaufen. "Nach der Ausstellung ist bekanntlich vor der Ausstellung", stellt Hueber lachend fest.

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