Dienstag, 18. Dezember 2018
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Georgisches Orchester in Kipfenberg

Kipfenberg
erstellt am 05.12.2018 um 17:59 Uhr
aktualisiert am 08.12.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Kipfenberg (mme) Der Kulturverein "Die Fasenickl" (KVF) ist nicht nur im Fasching der Marktgemeinde Kipfenberg oder als Veranstalter der Kunstausstellung in den Ostertagen aktiv.
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Zum sechsten Mal in Folge gastiert das Georgische Kammerorchester (GKO) Ingolstadt auf Einladung des KVF am Freitag, 29. März, im Bürger- und Kulturzentrum Krone.
Neben dem GKO ist der Violinist und Dirigent Michael Guttmann, der zugleich Musikdirektor europäischer Musikfestivals ist, zu Gast in Kipfenberg. Guttman ist Erster Gastdirigent des Brüsseler Kammerorchesters, Leiter des Arriaga Quartetts und des Michael-Guttman-Tango-Quartetts sowie Gründer und künstlerischer Leiter von Pietrasanta in Concerto, dem Musikfestival in der Toskana, bei dem auch das GKO 2018 zu Gast war. Guttmann spielt auf einer Guarneri del Gesù von 1735, die einmal dem italienischen Geiger und Komponist Giovanni Battista Viotti gehörte.

Das erste Violinkonzert von Felix Mendelssohn, das unter anderem an dem Abend zur Aufführung kommt, schrieb der damals 13-Jährige im Jahr 1822 aus der Begeisterung für die Tonart d-Moll heraus und unter Einfluss des d-Moll-Klavierkonzerts von Johann Sebastian Bach.

Max Bruchs Serenade nach schwedischen Volksmelodien entstand nach einer gleichnamigen Suite gegen Ende seines Lebens. Der Marsch war ursprünglich der Abschluss der Suite, doch in der Serenade wird er in leicht modifizierter Form auch als Eingangssatz benutzt. Mit einem Schwenk geht es nach Italien mit der 3. Suite der "Antiche Danze ed Arie" von Ottorino Respighi, der darin auf barocke Formen und Tänze zurückgreift. 1931 entstanden, überträgt Respighi in diesem neoklassizistischen Werk alte Lauten- und Gitarrentabulaturen aus dem 16. und 17. Jahrhundert.
Den Rahmen des Programms stellen zwei georgische Komponisten auf. In den "Bildern des alten Tiflis" von 1990 lauscht Vaja Azarashvili den Klängen seiner Heimat. Auch bei Sulchan Zinzadse stehen die Volksmelodien im Vordergrund und zeigen in den Miniaturen ein helles, heiteres Georgien. Diese kurzen Stücke, zunächst für Streichquartett geschrieben, sind in unterschiedlichen Lebensabschnitten des Komponisten entstanden. Unvergesslich hörbar wird ein Markenzeichen georgischer Musik: die polyphone Struktur der Lieder.
Karten für das Konzert gibt es bei Schreibwaren Gürtner in Kipfenberg und im Musikhaus Zäch in Ingolstadt. In der Kategorie I kostet die Karte 24 Euro, in der Kategorie II 22 Euro.
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