Freitag, 21. September 2018
Lade Login-Box.

Universitätsbibliothek zeigt im International House Bilder aus ihrer Glasplattensammlung

Fotoausstellung zu Bayerischer Kapuzinermission in Südchile

Eichstätt
erstellt am 10.07.2018 um 16:34 Uhr
aktualisiert am 14.07.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Eichstätt (upd) Am Donnerstag, 12. Juli, wird im International House der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt die Fotoausstellung "Die bayerische Kapuzinermission in Südchile" eröffnet. Sie umfasst den Zeitraum 1896 bis etwa 1930 und gibt Einblick in die Arbeit der Kapuziner im Kontext der Missionierung der Mapuche, der indigenen Bevölkerung im Süden Chiles.
Textgröße
Drucken
Drei Kapuzinermissionare in einer Druckerei in Valdívia, die gemeinsam mit ihren indigenen Schülern eine Druckpresse bedienen. Die Aufnahme entstand etwa 1927.
Drei Kapuzinermissionare in einer Druckerei in Valdívia, die gemeinsam mit ihren indigenen Schülern eine Druckpresse bedienen. Die Aufnahme entstand etwa 1927.
Universitätsbibliothek
Eichstätt


Entwickelt wurde die Ausstellung in diesem Sommersemester von Studierenden des Bachelorstudiengangs Lateinamerikastudien und der Geschichtswissenschaft an der KU. Die Vernissage im International House (Marktplatz 7, Eichstätt) beginnt um 18.30 Uhr. Dort sind die Fotografien bis Mitte August zu sehen. Ab Oktober werden sie dann an Partneruniversitäten der KU in Chile gezeigt.

Grundlage für die Exponate ist eine rund 1600 Bilder umfassende Glasplattensammlung aus dem Bestand der Universitätsbibliothek, die aus konservatorischen Gründen digitalisiert wurde und nun seit dem Frühjahr in der Bilddatenbank "KU.media" online nutzbar ist. Unter der Leitung von Dr. Johanna Umbach und Christiane Hoth von der Professur für Geschichte Lateinamerikas hatten die Studierenden die Aufgabe, den historischen Kontext der ausgewählten Bilder zu rekonstruieren und für ein deutsches wie für ein chilenisches Publikum aufzubereiten. Das forschungsgeleitete Hauptseminar ist eingebettet in laufende Forschungen am Zentralinstitut für Lateinamerikastudien (ZILAS). Denn bisher ist die Glasplattensammlung wissenschaftlich nur partiell erschlossen.