Montag, 15. Oktober 2018
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Neukalkulation für die nächsten vier Jahre - Anschluss von Wasserzell ans Netz läuft

Wassergebühr sinkt um gut zwölf Prozent

Eichstätt
erstellt am 12.10.2018 um 16:46 Uhr
aktualisiert am 12.10.2018 um 22:20 Uhr | x gelesen
Eichstätt (kno) Gute Nachricht für die Kunden der Eichstätter Stadtwerke: Die Trinkwassergebühr sinkt zum 1. Januar 2019 von 1,66 Euro auf 1,42 Euro brutto pro Kubikmeter und damit um rund 12,5 Prozent. Das habe die Neukalkulation der Gebühren ergeben, berichtete Stadtwerkeleiter Wolfgang Brandl in der Sitzung des Hauptausschusses.
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Künftig wird der Ortsteil Wasserzell aus dem städtischen Trinkwassernetz versorgt. Die Arbeiten laufen derzeit. Hier wird gerade bei Rebdorf ein Schacht gegraben.
Künftig wird der Ortsteil Wasserzell aus dem städtischen Trinkwassernetz versorgt. Die Arbeiten laufen derzeit. Hier wird gerade bei Rebdorf ein Schacht gegraben.
Knopp
Eichstätt
Für die Wasserzeller fällt die Reduzierung mit 2,5 Prozent deutlich geringer aus: Sie zahlen bislang 1,47 Euro. Der Eichstätter Ortsteil bezieht ja bekanntlich das Wasser aus seinem eigenen Brunnen, während der Rest der Stadt aus dem Pfünzer Forst versorgt wird. Nachdem es in Wasserzell in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit Verkeimungen gegeben hat, wurde der Anschluss ans städtische Trinkwassernetz in die Wege geleitet. Dieser soll Ende des Jahres erfolgen.

Brandl rechnete vor, dass sich ein Eichstätter Durchschnittshaushalt mit einer Abnahmemenge von 150 Kubikmetern mit der neuen Gebühr rund 35 Euro im Jahr spart, bei den Wasserzellern sind es 6,40 Euro. Im Rahmen der Kalkulation wurden auch die Herstellungsbeiträge neu berechnet - also die Kosten für Neuanschlüsse. Und hier geht's teilweise nach oben: So sind künftig für den Quadratmeter Grundstücksfläche 3,36 Euro brutto fällig, bisher waren es 2,10 Euro (Eichstätt) beziehungsweise 1,40 Euro (Wasserzell). Dafür wird es bei der Geschossfläche günstiger: Hier kostet es ab kommendem Jahr 4,21 brutto pro Quadratmeter statt 4,58 Euro (Eichstätt) beziehungsweise 4,94 Euro (Wasserzell).
 

Aus dem Hauptausschuss

 

  • Ob der Rathaus-Aufzug planmäßig ab November eingebaut werde, wollte Arnulf Neumeyer (SPD) wissen.Es komme hier zu Verzögerungen, antwortete Zweite Bürgermeisterin Claudia Grund. Nähere Informationen soll es in der nächsten Sitzung des Bauausschusses geben.
 
  • Durch die erfolgten Maßnahmen (Container im Hofgarten, Kindergarten-Gruppe im Montessori-Kinderhaus Wasserzell) sei der Bedarf an Kita-Plätzen derzeit weitestgehend gedeckt, informierte Verwaltungsdirektor Hans Bittl auf Anfrage von Stefan Schieren (SPD).
 
  • Das Altenheim Heilig-Geist-Spital schließt das Jahr 2017 mit einem Minus von knapp 99400 Euro, das sind rund 4200 Euro mehr als im Vorjahr. Die 118 Heimplätze waren voll belegt, die Personalkosten sind um 3,1 Prozent auf 3,95 Millionen Euro gestiegen. 

 

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