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Aktuelle Akzente-Reihe endet mit "Unter dem Sand" von Martin Zandvliet

Überzeugender Antikriegsfilm

Eichstätt
erstellt am 12.03.2018 um 18:00 Uhr
aktualisiert am 15.03.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Eichstätt (EK) Das Akzente-Projekt beschließt seine aktuelle Kino-Reihe "Menschen-Bilder - Welt-Bilder" mit einem packenden Drama über ein unbekanntes Kapitel deutsch-dänischer Geschichte. Am Donnerstag, 15. März, ist im Eichstätter Filmstudio der mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnete Film "Unter dem Sand" von Martin Zandvliet aus dem Jahr 2015 zu sehen.
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Die Handlung: Im Mai 1945, kurz nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Truppen, ist der Zweite Weltkrieg für elf junge Soldaten aus Deutschland noch nicht zu Ende. Sie sind fast noch Kinder - zwischen 15 und 18 Jahre alt. In Dänemark sind sie als Kriegsgefangene für ein Himmelfahrtskommando eingeteilt: Weder ausgebildet noch ausgerüstet müssen sie unter der Aufsicht eines dänischen Feldwebels mit bloßen Händen an einem Nordseestrand 45 000 Minen ausgraben und entschärfen, die die Wehrmacht als Teil der Befestigung des sogenannten Atlantikwalls vergraben hatte. Der Antikriegsfilm ohne Fronten und Kriegshandlungen verzichtet gänzlich auf vereinfachende Schuldzuweisungen.

Die Vorführung im Filmstudio Eichstätt beginnt um 20.15 Uhr. Der Eintritt kostet neun Euro, ermäßigt acht Euro.

Eichstaetter Kurier
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