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Werte der Wetterstation Häringhof: April machte seinem Ruf als wechselhafter Monat alle Ehre

Rasend schnell vom Frost zum Sommer

Eichstätt
erstellt am 02.05.2012 um 18:42 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 17:02 Uhr | x gelesen
Eichstätt (chl) Dieser April machte seinem Ruf als wechselhafter Monat wirklich alle Ehre: Das Spektrum reichte von noch sieben Frosttagen mit Tagesminimumtemperaturen von 0 Grad Celsius bis hin zu immerhin einem echten Sommertag von mindestens plus 25 Grad. Der Wechsel ging dabei rasend schnell, was vor allem Kreislaufpatienten durchaus Probleme machte.
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Eichstätt: Rasend schnell vom Frost zum Sommer
 
Eichstätt
Der kälteste Tag war der 1. April mit frostigen minus 3,4 Grad. Der wärmste war natürlich jener eine Sommertag am 28. April – zur Freude der Ausflügler, Gartler und Sonnenbader war es ein Samstag, bei dem die Agrarmeteorologische Messstation am Häringhof oberhalb Eichstätts ein Maximum von 28,2 Grad registriert hat: Im Tal und ohne Wind dürfte es streckenweise noch heißer gewesen sein. Die Durchschnittstemperatur des Aprils lag mit 7,7 Grad um 0,5 über dem vieljährigen Mittel. Die Sonnenscheindauer lag mit 156 Stunden allerdings zwei Stunden unter dem vieljährigen Mittel von 158.

Dafür war der April – was die Gartler gar nicht freute - ein besonders trockener Monat: In 14 Regentagen wurden am Häringhof ein Niederschlag von 35,3 Millimetern registriert; davon allein am 5. April als Monatsmaximum 8,6 Millimeter. Das vieljährige Mittel liegt aber bei 55,2, was bedeutet, dass es diesen April 36,1 Prozent weniger Niederschlag gab als üblich. Seit Jahresbeginn hat es 142,4 Millimeter Schnee und Regen gegeben, das sind bisher 22 Prozent weniger als im vieljährigen Mittel (212,6 Millimeter).

Die Vorhersage der Wetterstation für diese Woche wird die Gartler mehr freuen als die Sonnenbader: Bis Sonntag bleibt es wechselhaft mit zunehmender Bewölkung und Schauergefahr, dazu sollen der Prognose zufolge die Temperaturen von 9 bis 18 Grad am Freitag auf nur noch drei bis zehn Grad am Sonntag sinken.

 

Von Eva Chloupek
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