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Bundestagsabgeordnete Agnes Krumwiede im Uni-Kinderhaus

"Qualitätsoffensive an Kitas"

Eichstätt
erstellt am 10.07.2013 um 18:35 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 17:13 Uhr | x gelesen
Eichstätt (ct) Es sei ihr liebster Termin in diesem Wahlkampf, wie Agnes Krumwiede betont. Die Bundestagsabgeordnete der Grünen für den Wahlkreis Ingolstadt war gestern zu einem Besuch des Uni-Kinderhauses gekommen. Anschließend traf sich sie mit Müttern zu einem Picknick.
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Eichstätt: "Qualitätsoffensive an Kitas"
Bundestagsabgeordnete Agnes Krumwiede im Eichstätter Hofgarten: Bei einem Picknick mit Müttern und Kindern diskutierte sie aktuelle familienpolitische Fragen - Foto: ct
Eichstätt
Die Abgeordnete hatte ihren Sohn Jonathan und ihren Vater mit nach Eichstätt gebracht.

Zusammen mit der Leiter des Uni-Kinderhauses, Claudia Köstler, sprach Krumwiede während des Rundgangs durch die Betreuungseinrichtung für Kinder von Studenten der KU über aktuelle familienpolitische Themen. Besonders die Krippenplatzgarantie von Ministerin Kristina Schröder bereitet ihr Sorgen: „Es geht nicht nur darum, dass jedes Kind einen Platz hat“, sagte sie. Es müsse auch eine Qualitätsoffensive an deutschen Kitas gestartet werden. Aktuell kämen auf jede Betreuungskraft vier Kinder. „Optimal sind höchstens drei Kinder pro Kraft“, betonte Krumwiede.

Beim Picknick im Hofgarten fanden sich Eichstätter Mütter und Kinder ein. Bei Kuchen, Brezn und Saftschorlen wurde die Aufgabe der Kitas in der heutigen Zeit diskutiert. „Die Kita darf nie zu einem Ort verkommen, wo ich einfach mal mein Kind abgeben kann“, sagte die Abgeordnete. Vielmehr sei die Kita einer der wichtigsten Orte, um soziales Verhalten und erste Kontakte kennenzulernen. Dies stehe und falle mit der Qualifikation der Betreuerinnen und Betreuer, so Krumwiede weiter.

Auch die Kinderfreundlichkeit der Städte sei ein Thema: Hier würden oft Denkmalschutz und Stadtplanung mit den Bedürfnissen von Müttern kollidieren: „Ich habe aber das Gefühl, dass es in Eichstätt immer etwas besser ist, als wo anders“, sagt Krumwiede. In Ingolstadt etwa fehle es komplett an Spielplätzen.

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