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Der Mannschaftsbus rollt durch die Lande: VfB Eichstätt und Jägle gehen Kooperation ein

Maßgeschneidertes Gefährt

Eichstätt
erstellt am 26.06.2016 um 20:34 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 17:38 Uhr | x gelesen
Eichstätt (baj) Die "Clubberer" haben einen, die "Sechziger" ebenso, die Bayern Münchner sowieso und jetzt hat auch der VfB Eichstätt einen: einen eigenen Mannschaftsbus. Am Freitag wurde das mit Werbebannern über und über beklebte Schmuckstück offiziell vorgestellt.
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Eichstätt: Maßgeschneidertes Gefährt
Spieler, Trainer und Funktionäre freuen sich schon darauf, mit dem "VfB-Bus" zu reisen. Das Gefährt wurde am Freitag offiziell vorgestellt. - Foto: Bartenschlager
Eichstätt

Die Idee stammt ursprünglich von Fritz Schäffler, der den VfB davon begeistern konnte. Ein Bus mit einer eigens für den VfB kreierten Optik - das wäre schon etwas Feines. Doch dazu benötigte der Verein einen Partner. Auch der war schnell gefunden: naheliegenderweise in Gestalt der Firma Jägle. Danach begann der wohl schwierigste Teil der Operation: die Suche nach Sponsoren. Dank des Einsatzes von Josef Schmidramsl war auch diese Hürde rasch umschifft.

Das Konzept sieht vor, dass die Einnahmen über die Werbeaufdrucke jeweils hälftig an die Firma Jägle und den Verein gehen. Die Miet- und Werbeverträge laufen jetzt erst einmal ein Jahr - eine Verlängerung bei Erfolg ist so gut wie sicher. Zu ihren Auswärtsspielen in der Bayernliga-Nord kutschiert die erste Mannschaft künftig in einem Gefährt, dem man von Weitem ansieht, wer da angerollt kommt. Das Logo des Vereins mit dem in rot gehaltenen Wappen der Stadt und der Aufschrift "VfB Eichstätt e. V. 1920" sticht ins Auge, ebenso das Motto des Teams "Never give up". Der 300 PS starke Mercedes-Überlandbus mit seinen 53 Sitzplätzen ist aber nicht allein für die erste Mannschaft oder für den VfB reserviert: "Wer ihn bestellt, kann mit ihm fahren", betont Wolfgang Jägle. "Eventuell gibt's Fangruppen, die speziell mit diesem Bus reisen wollen", regt er an. Jedenfalls verspricht sich Geschäftsführer Wolfgang Jägle eine gewisse Resonanz. Außer zu solchen Sonderfahrten werde der Bus ganz normal im Linienverkehr eingesetzt, teilt Jägle weiter mit.

Eine Besonderheit sind die Werbeaufdrucke, die praktisch das ganze Fahrzeug bedecken. Die spezielle Folie erschwert den Blick von außen nach innen, umgekehrt haben die Passagiere freie Sicht. Zudem hält das Material die Hitze ab.

VfB-Vorsitzender Thomas Hein freut sich jedenfalls auf den ersten Einsatz, denn: "Es ist keine Selbstverständlichkeit, so einen Bus zu haben."

Von Josef Bartenschlager
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