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Die Denkendorfer Firma Wiegel übernimmt die Lesepatenschaft für Eichstätter Berufsschule

"Didaktisch kann man mit der Zeitung toll arbeiten"

Eichstätt
erstellt am 26.09.2017 um 19:45 Uhr
aktualisiert am 30.09.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Eichstätt (gbl) Schon eine Stunde, nachdem die Zeitungen und Sitzkissen des DONAUKURIER in der Pausenhalle der Staatlichen Berufsschule Eichstätt aufgestellt wurden, liest zumindest das Personal der Schule schon im EICHSTÄTTER KURIER. Die Schüler werden folgen, da ist sich Eva Hertle, stellvertretende Schulleiterin, sicher.
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Eichstätt: "Didaktisch kann man mit der Zeitung toll arbeiten"
Mit Blick ins Grüne können die Eichstätter Berufsschüler ein Jahr lang jeden Tag EICHSTÄTTER KURIER lesen. Günter Band als Vertreter der Heimatzeitung (hinten von rechts) freut sich ebenso wie die stellvertretende Schulleiterin Eva Hertle über die neue Leseecke. Stephan Schäfer von der Firma Wiegel übergab Schulleiter Wendelin Ferstl die Urkunde über die Patenschaft. ‹Œ - Foto: von Dohlen
Eichstätt

Im Rahmen der Lesepatenschaft des DONAUKURIER mit seinen Heimatzeitungen sponserte die Firma Wiegel aus Denkendorf der Berufsschule eine Leseecke und die tägliche Heimatzeitung für ein Jahr.

Die bisherige Zusammenarbeit in Form von Exkursionen in die Firma hat dazu geführt, dass Stephan Schäfer, Werkleiter bei Wiegel, sich gerne für die Berufsschule entschieden hat. Außerdem geht sein eigener Sohn in die zwölfte Klasse der Berufsschule. "Junge Leute sollen nicht immer nur am Handy hängen", begründet er sein Engagement für die Zeitung.

Schulleiter Wendelin Ferstl stellt fest, dass die Lesekompetenz seiner Schüler seit einigen Jahren immer weiter sinke. "Immer weniger Schüler haben die Tageszeitung zu Hause", bedauert er. Auch deshalb seien solche Aktionen wie diese wichtig. Die "eigene" Zeitung in der Schule würden die Schüler zudem ganz anders aufnehmen. Außerdem sei die Möglichkeit, als Schule jeden Tag auf die Zeitung zugreifen zu können, eine Chance für Schüler und Lehrer, ergänzt Eva Hertle. "Didaktisch kann man mit der Zeitung toll arbeiten", findet die stellvertretende Schulleiterin. Unterrichtseinstiege seien mit einem tagesaktuellen Bezug viel lebendiger. Außerdem sei es für die Schüler auch wichtig, sich mit den Nachrichten zu beschäftigen. Ferstl: "Unsere Schüler müssen später in der freien Wirtschaft ihren Mann oder ihre Frau stehen, da muss man schon Ahnung haben."

Herzlich bedankten sich beide Schulleiter bei Stephan Schäfer, aber auch bei Günter Band, dem Betreuer des DK-Projektes "Lesepaten". Die Lesepatenschaften liegen Band sehr am Herzen. Über die Patenschaft mit der Berufsschule freut sich Band besonders: "Die haben hier eine sehr schöne Ecke ausgesucht."

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