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"Best-Practice-Beispiel" in Nordrhein-Westfalen

Eichstätt
erstellt am 20.02.2015 um 19:24 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 17:26 Uhr | x gelesen
Eichstätt/Köln (smo) Die Tun.Starthilfe als Vorbild: Der Flüchtlingsrat Nordrhein-Westfalen hat die Eichstätter Studentische Initiative als „Best-Practice-Beispiel“ in eine aktuelle Informationsschrift aufgenommen (Foto). In der Broschüre sind Ideen des Deutschunterrichts aufgeführt, wie es sie bundesweit gibt.
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Über das Internet war man auf die Eichstätter aufmerksam geworden, wie Anna Kress vom Flüchtlingsrat erklärt. Man wolle mit der Broschüre vor allem auf die „prekäre Situation bei Sprachkursen“ aufmerksam machen. Solange es keine „offiziellen Möglichkeiten“ für Asylsuchende gebe, Deutsch zu lernen, müsse auf ehrenamtliche Arbeit zurückgegriffen werden. „Da gibt es vielseitige Möglichkeiten“, so Kress. Die wolle man in der Broschüre aufzeigen. Die Tun.Starthilfe habe man als „Best-Practice-Beispiel“ ausgewählt, weil die Initiative eine „gelungene Idee“ sei. Man wolle auch andere Universitäten anregen, solche Angebote zu entwickeln. Man habe gemerkt, dass beide Seiten von dieser Möglichkeit profitierten, unterstreicht Kress: Studenten, weil sie sich konkret mit den Erfahrungen der Flüchtlinge auseinandersetzen. Asylsuchende wiederum, weil sie erste soziale Kontakte knüpfen könnten.
 
Die Starthilfe zeigt sich über diese unverhoffte Werbung recht begeistert, wie Karolina Albrecht sagt: „Das ist eine unvoreingenommene Rückmeldung, um auf uns aufmerksam zu machen.“ Es gebe zwar auch andere studentische Initiativen, die Projekte mit Flüchtlingen auf die Beine stellten. Aber: „Hier passiert das fachlich übergreifend und auch mit der Möglichkeit, die erworbenen Fähigkeiten ins Studium einzubringen“, unterstreicht Erika Riksen. Vielleicht mache das Angebot „jetzt Schule“.

Von Marco Schneider
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