Freitag, 14. Dezember 2018
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Kran bringt die historische Diesellokomotive an ihren Platz - Am Samstag wird der kleinen Eisenbahnpark eröffnet

Die rote "Köf" landet am Stadtbahnhof

Eichstätt
erstellt am 08.07.2018 um 18:49 Uhr
aktualisiert am 12.07.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Eichstätt (je) Am Samstag schwebte die legendäre rote Diesellokomotive "Köf" am Haken eines Krans zu ihrem neuen Standort, die Bundesstraße musste dazu kurz vom THW gesperrt werden: Das "Kleine Fahrzeug mit Ölmotor und Flüssigkeitsgetriebe " - kurz "Köf" - steht nun beim Eichstätter Stadtbahnhof und komplettiert den kleinen Eisenbahnpark, der an die "Bockerl-Bahn" und den einstigen "Altmühl-Express", die Talbahn von Eichstätt nach Beilngries, erinnert.
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Diesellokomotive am Kranhaken: Sie wurde am Samstag auf das erhaltene Gleisstück der ehemaligen Talbahn gestellt, nächsten Samstag wird der kleine ?Eisenbahnpark? eröffnet.
Diesellokomotive am Kranhaken: Sie wurde am Samstag auf das erhaltene Gleisstück der ehemaligen Talbahn gestellt, nächsten Samstag wird der kleine "Eisenbahnpark" eröffnet.
Foto: Ettle
Eichstätt
Der historische Ladekran, ein Prellbock und ein Ein-Mann-Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg wurden wie berichtet bereits montiert.
Initiator der Anlage auf städtischem Grund ist der Historische Verein. Die offizielle Eröffnung des kleinen Eisenbahnparks ist am kommenden Samstag, 14. Juli, 10.30 Uhr, geplant, es spielt die Eichstätter Stadtkapelle. Dazu werden die Geschichte der "Altmühltal-Bahn" und Anekdoten erzählt, wie etwa jene: Einst mussten Personen, die Reisende zum Zug begleiten wollten, eine Bahnsteigkarte lösen. Diese war auch für Hunde erforderlich, egal ob sie an der Leine geführt oder der Dackel und Pudel getragen wurde.
Für den Historischen Verein bedeutet die Finanzierung des Eisenbahnparks eine Kraftanstrengung. Immerhin summieren sich die Ausgaben auf rund 25000 Euro. Vorsitzender Konservator Albert J. Günther und Schatzmeister Richard Kögler erklären: "Wir wollen unserer satzungsgemäßen Aufgabe, die Heimatgeschichte lebendig zu erhalten, nachkommen. " Hilfe bekam der HV bisher von der Kulturstiftung Volksbank-EICHSTÄTTER KURIER, von Studiendirektor Helmut Hawlata, dessen Großvater Oberlokomotivführer war, von der Stadt, dem Landkreis und von Industrielackierungen Semet Mustafa Akkoyun (Eichstätt). Den Transport der Lok zum Bahnhof besorgte die Firma Ernst Rathei (Wegscheid) kostenlos.

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