Donnerstag, 18. Oktober 2018
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CSU und SPD lehnen Eingabe im Wissenschaftsausschuss ab - Ministeriumsvertreter: "Erhalt ist klares Ziel"

Jura-Museum: Freie Wähler scheitern mit Antrag im Landtag

Eichstätt/München
erstellt am 13.06.2018 um 13:59 Uhr
aktualisiert am 17.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
München/Eichstätt (DK) Das Tauziehen um das Eichstätter Jura-Museum auf der Willibaldsburg geht weiter: Die Landtagsfraktion der Freien Wähler hatte vergangene Woche einen Dringlichkeitsantrag gestellt - unter anderem mit dem Inhalt, dass der Freistaat möglicherweise im Übergang selbst als Träger in die Bresche springt.
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CSU und SPD lehnten am Mittwochvormittag im Landtag den Antrag ab. Die Grünen, die mit Sepp Dürr und Verena Osgyan im Wissenschaftsausschuss vertreten sind, sowie Thomas Goppel (CSU) enthielten sich der Stimme. Goppel begründete seine Enthaltung, weil er zuvor keinen Beitrag zur Sache abgeben konnte und ergänzte: "Hier geht es um eine seriöse Sache, so einen Antrag stellt man nur, um am nächsten Tag in der Zeitung zu stehen."

Der Wissenschaftsausschuss des Landtags beschäftigte sich am Mittwochvormittag mit dem Jura-Museum auf der Willibaldsburg. Eva Gottstein (FW, links) hatte einen Dringlichkeitsantrag initiiert. Auch Tanja Schorer-Dremel (CSU, im Hintergrund 3. von links) nahm an der Sitzung teil.
Der Wissenschaftsausschuss des Landtags beschäftigte sich am Mittwochvormittag mit dem Jura-Museum auf der Willibaldsburg. Eva Gottstein (FW, links) hatte einen Dringlichkeitsantrag initiiert. Auch Tanja Schorer-Dremel (CSU, im Hintergrund 3. von links) nahm an der Sitzung teil.
Schneider
Eichstätt/München
Bekanntlich hat das Priesterseminar als Träger des Jura-Museums auf der Willibaldsburg den entsprechenden Rahmenvertrag zum 31. Dezember 2018 gekündigt. Der Kampf, das Museum mit seinen weltberühmten Fossilienfunden zu erhalten, ist in vollem Gange. Tanja Schorer-Dremel (CSU) zufolge gebe es laufende Gespräche, auch das Wissenschaftsministerium bestätigte, mit allen Akteuren im Gespräch zu sein. Eva Gottstein will das alleine nicht gelten lassen: Die Öffentlichkeit würde die Aussage, man sei in Gesprächen, nicht befriedigen.

Ausführlicher Bericht folgt.
 
Marco Schneider
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