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Bürgerliste plant für Wahl

Denkendorf
erstellt am 13.01.2019 um 19:12 Uhr
aktualisiert am 16.01.2019 um 03:33 Uhr | x gelesen
Denkendorf (EK) Zum Jahresauftakt hielt die Unabhängige Bürgerliste (UB) Denkendorf ihre Jahresversammlung mit Neuwahlen des Vorstandes ab.
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In seinem Rechenschaftsbericht blickte der Sprecher der UB, Josef Stechno, auf das Jahr 2018 zurück, das mit der Feier zum zehnjährigen Bestehen der Wählervereinigung seinen Anfang nahm und im weiteren Verlauf von dem Ausscheiden der beiden Gemeinderäte Alois Braun und Josef Stechno aus dem Gemeindegremium zur Jahresmitte geprägt war. Mit der Listennachfolgerin Heike Fritzen, die Josef Stechno ersetzte und dem Nachfolger für Alois Braun, Ludwig Schranz, ging die Präsenz der UB im Gemeinderat nahtlos weiter. Im Hinblick auf die im nächsten Jahr stattfindenden Kommunalwahlen wurde das Ziel ausgegeben wieder mit einer eigenen Liste und einem eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen zu gehen.

Stechno bedankte sich bei der langjährigen Vorstandschaft für die geleistete Arbeit. Bei der anschließend durchgeführten Vorstandswahl wurde Josef Stechno für weitere zwei Jahre als Sprecher der UB gewählt. Als seine Stellvertreter fungieren weiterhin Horst Scharrer und Franz Vogl. Einen Wechsel gab es beim Posten des Schatzmeisters. Diese Funktion übt in Zukunft Angela Scharrer aus.

Zum Ende des offiziellen Teils der Versammlung berichteten die Gemeindräte der UB aus der Arbeit im Gremium und den dabei derzeit anstehenden Projekten: Die Gemeinde steh vor großen Herausforderungen, die von schleppender Umsetzung geprägt seien. Neben der dringend erforderlichen Realisierung eines neuen Gewerbegebietes seien das beispielsweise die lange unterschätzte Entwicklung im Bereich Kinderbetreuung und der Investitionsstau in der Abwasserentsorgung. Jahrelang seien dringend notwendige Maßnahmen aufgeschoben worden, um sie dann "hoppla di hopp" durch das Gremium zu peitschen, so die Gemeibderäte.

Äußerst positiv wurde das Engagement der Bürgerinitiative "Denkendorf oder Denken-stadt - Stoppt den großstädtischen Bebauungsplan" gewürdigt. Erst durch ihr Einschreiten habe die umstrittene Änderung des Bebaungsplans Nr. 21 verhindert werden können. Die UB unterstütze das Ansinnnen der Bürgerinitiative zu 100 Prozent.

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