Montag, 10. Dezember 2018
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Walting: Ehemalige FW-Mitglieder gründen als "Die Parteilosen Gemeinderäte" eine eigene Fraktion

Beschwerde war unbegründet

Walting
erstellt am 06.12.2018 um 18:17 Uhr
aktualisiert am 09.12.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Walting (chl) Die jüngste Sitzung des Waltinger Gemeinderats am Dienstagabend ging zügig und reibungslos vonstatten - in 25 Minuten war der öffentliche Teil vorbei.
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Interessant wurde es dabei unter dem Punkt Verschiedenes: Bürgermeister Roland Schermer teilte hier dem Gremium und der Öffentlichkeit mit, dass Dienstaufsichtsbeschwerde des Grünen-Gemeinderats Markus Birkner gegen ihn vom Tisch sei. Darin hatte Birkner Schermers Leitung der Oktobersitzung kritisiert (wir berichteten). Das Landratsamt habe festgestellt, das "keine Pflichtverletzung erkennbar" sei und die Beschwerde deshalb unbegründet und zurückzuweisen sei, informierte Schermer jetzt.

In der Novembersitzung hatten außerdem einige Gemeinderäte mitgeteilt, dass sie bei den Freien Wählern ausgetreten seien. Am Dienstag nun kündigte Werner Hausmann an, dass Andreas Glöckl, Matthäus Hüttinger, Alfons Wenzl und er unter dem Namen "Die Parteilosen Gemeinderäte", kurz DPG, eine eigene Fraktion gründen wollen und dabei um Hilfe der Verwaltung bitten. Das wurde ihnen gewährt. Bürgermeister Schermer verwies darauf, dass die DPG dann nach der Liste von CSU/CFW, der sieben Mitglieder angehören, die zweitstärkste Fraktion werde. Die Freien Wähler haben noch zwei Mitglieder im Gemeinderat, die Grünen sind mit einem Sitz im Gremium vertreten.

Zur neuen Zusammenarbeit mit den Gemeinden Adelschlag und Nassenfels aus der Nachbar-LAG Altmühl-Donau ist am 11. Dezember um 19 Uhr ein Workshop terminiert. Die drei Gemeinden planen eine gemeinsame römische "Magistrale", die auf historischen Spuren verlaufen soll, darunter auch zum Römercastell im Ortsteil Pfünz. Der Workshop findet im Gasthaus Morgott ("Fischerwirt") in Pietenfeld statt.

Auf der Tagesordnung des Gemeinderats standen drei Bauvorhaben, die allesamt einstimmig das gemeindliche Einvernehmen erhalten haben. In Rapperzell darf ein Einfamilienwohnhaus mit Doppelgarage gebaut werden, in Pfünz und in Isenbrunn werden jeweils Wohnhäuser umgebaut und erweitert. Diese Nachverdichtungen im Ort wurden ausdrücklich begrüßt.

Außerdem wird die Gemeinde Walting in Zukunft nur noch mit Bürgermeister Roland Schermer in der Schulverbandsversammlung Schottenau vertreten sein: Weil die Zahl der Schüler, die die Gemeinde zur Mittelschule Schottenau nach Eichstätt entsendet, von 52 Schülerinnen und Schülern im Vorjahr auf 42 im nächsten Jahr gesunken ist, fällt der zweite Sitz der Gemeinde, den bisher Andreas Glöckl inne hatte, weg.
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