Dienstag, 16. Oktober 2018
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Der Verein "Bahnhof lebt" macht sich jetzt an die weitere Arbeit für das konkrete Konzept - am 25. Oktober im Stadtrat

"Wir sind drin!"

Eichstätt
erstellt am 05.10.2018 um 13:55 Uhr
aktualisiert am 15.10.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Eichstätt (chl) Sein erstes Etappenziel hat der Verein "Bahnhof lebt" seit dieser Woche erreicht: "Wir sind drin!", freuen sich die Vorsitzende Jennifer Kammler und ihr Thomas Muhr und schwingen den Schlüsselbund: Das monatliche Treffen konnte jetzt erstmals tatsächlich im Bahnhofsgebäude stattfinden: Die angekündigte Zwischennutzung läuft.
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Prosit auf den Einzug beim ersten Treffen des Vereins im Bahnhofsgebäude? jetzt geht es allerdings mit der Arbeit erst richtig los.
Prosit auf den Einzug beim ersten Treffen des Vereins im Bahnhofsgebäude- jetzt geht es allerdings mit der Arbeit erst richtig los.
Chloupek
Eichstätt


Die Stadtverwaltung hat dem Verein nun eine der leerstehenden Wohnungen im alten Bahnhofsgebäude zur Miete überlassen, Strom, Wasser und Sanitär sind angeschlossen, ein Ofen ist aufgestellt. Um die Nebenkosten und um nötigen Schönheitsreperaturen kümmert sich der Verein selbst. "Jetzt geht es wirklich an die Arbeit", sagt Kammler. Und zu tun gibt es genug.

In dieser gemieteten Wohnung sind noch keine öffentlichen Veranstaltungen erlaubt - da spreche die baurechtliche Nutzung dagegen. Dazu ist jetzt aber noch nicht die Zeit. In diesen Räumen will der Verein, nachdem er sie nun für seine Zwecke hergerichtet hat, erst das Konzept erarbeiten, das das leerstehende Stadtbahnhofsgebäude in einen Bürgertreff verwandelt, in dem möglichst unterschiedliche Gruppierungen Raum für ihre Kreativität oder ihr gesellschaftliches Engagement finden sollen.

Anfragen verschiedener Gruppen gebe es bereits, sagen Kammler und Muhr. Konkreter wollen sie jedoch noch nicht werden, um keine Richtungen vorzugeben und damit etwaige andere gute Ideen im Keim zu ersticken. Stattdessen sind die Bürgerinnen und Bürger zum aktiven Mitdenken und Mitgestalten eingeladen (siehe auch eigenen Beitrag).

Am 25. Oktober will sich der Verein nun auch im Stadtrat vorstellen. Bis dahin gibt es noch einiges zu denken und zu planen.
 

Ideen von Zeitungslesern

Repair-Café: Ich würde mir eine Werkstatt wünschen, die für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Eichstätts und Umgebung offen ist. In der, mit professioneller Hilfe beziehungsweise Anleitung, mitgebrachte defekte Dinge repariert und neue gebaut werden können. Ausgestattet mit Werkbänken, Kreissäge, Hobelmaschine etc. könnte dieser Raum ein Treffpunkt für junge und alte Menschen sein, die gemeinsam kreativ sein, handwerklich arbeiten und sich dabei gegenseitig unterstützen möchten. Astrid Mögn

Dioramenmuseum:Wie wäre es mit einem Raum für ein Zinnfigurenmuseum? Zu einem solchen Museum hätte ich circa 160 Dioramen zu bieten: über 30 Kleindioramen, hauptsächlich „Grimms Märchen“, und andere Dioramen, angefangen von den Ichthyostegen mit ihren Fischköpfen und Fichschwänzen, aber schon mit Beinen ausgestattet, die vor etwa 350 Millionen Jahren im Zeitalter des Devons das Wasser verlassen hatten und das Festland als die ersten Wirbeltiere eroberten. Weitere Dioramen zur Geschichte der Steinzeit, Bronzezeit, Kelten, Römer, Mittelalter, Bayeri-scher Geschichte und Heimatgeschichte bis 1945 würde ich, wenn gewünscht, als Leihgabe zur Verfügung stellen. Dem Verein „Bahnhof lebt“ wünsche ich ein gutes Gelingen mit seinem Vorhaben. Clemens Nißl

Wohnraum: Aufgrund der zentralen Lage und der optimalen Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz wäre die Nutzung des Gebäudes als Studentenwohnanlage in Wohngemeinschaftsform wünschenswert. Im Erdgeschoss sollte die Bahnauskunft bestehen bleiben und die Tourist Information angesiedelt werden. Dies würde Mieteinnahmen für die Stadt Eichstätt akquirieren und Mietkosten senken. Susanne Reuter

Weitere Ideen? Haben auch Sie Ideen, wie sich der Bahnhof öffentlich nutzen ließe? Schreiben Sie uns einen Brief an die Redaktion EICHSTÄTTER KURIER, Westenstraße 1, 85072 Eichstätt, eine E-Mail an eichstaetterkurier@donaukurier.de oder tauschen Sie sich via Facebook auf www.facebook.com/eichstaetter.kurier aus.

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