Sonntag, 19. August 2018
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Die St.-Georgs-Pfadfinder waren zum Stammeslager eine Woche lang in Salzburg

Auf Spurensuche in der Getreidegasse

Salzburg
erstellt am 09.08.2018 um 17:37 Uhr
aktualisiert am 13.08.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Salzburg/Eichstätt (EK) An der Getreidegasse mit Wolfgang Amadeus Mozarts Geburtshaus kamen sie natürlich nicht vorbei.
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Die St.-Georgs-Pfadfinder auf großer Wanderung mit Nachtlager unter dem Sternenzelt.
Die St.-Georgs-Pfadfinder auf großer Wanderung mit Nachtlager unter dem Sternenzelt.
Foto: Schramm
Salzburg
Auch sonst war die Altstadt von Salzburg für die 30 St. Georgs-Pfadfinder, Stamm Eichstätt-Dom, das große Erlebnis. Das Stammeslager für die 7- bis 18-Jährigen mit ihren Gruppenleitern war eine tolle Ferienwoche im Salzburger Seenland. Am internationalen Zeltplatz "Pfadfinderdorf Zellhof" verbrachten sie sieben aufregende Tage als Detektive.

Zunächst waren alle fleißig dabei, den Platz mit Lagerbauten herzurichten - etwa eine Feuerstelle und eine Pinnwand für wichtige Lagerinfos. Nach einer Stärkung ging es nachmittags mit verschiedenen Workshops wie "Morsezeichen erkennen", "Spurensuche am Tatort" und "Erstellen von Fingerabdrücken" weiter. Am Ende erhielt jeder Teilnehmer für die erlernten Fähigkeiten einen Detektivausweis. Als die Gruppe die Nachricht ereilte, dass die wertvolle Briefmarkensammlung eines Scheichs gestohlen worden war, machten sich die Detektive in Kleingruppen an die Arbeit, den Täter aufzuspüren. Durch Gespräche mit "Polizisten", der "Gärtnerin" und dem "Butler" konnte am Ende der Koch als Dieb enttarnt werden.

Anderntags hieß es "Rucksäcke für den Hike". Nach Altersstufen getrennt erwanderten die Pfadfinder verschiedene Rundwege, die sie einen Tag später zum Lagerplatz zurückführten. Für die Kinder und Jugendlichen war das Übernachten unter dem klaren Sternenhimmel direkt am See ein unvergessliches Erlebnis.
Alle freuten sich auf die Fahrt nach Salzburg. Bei einer aufregenden Spurensuche erkundeten sie die historische Altstadt und kamen an Orten wie dem Geburtshaus Mozarts und dem Mirabell-Garten vorbei. Dass es zu den "Gestaden" der Salzach ging, war selbstverständlich.

Das Küchenteam, bestehend aus vier Gruppenleitern, zauberte beliebte Mahlzeiten wie Käsespätzle, Chili con Carne oder Schweinsbraten mit Knödel und Blaukraut. Besonders gefragt waren Porridge zum Frühstück oder abends Schokobananen am Lagerfeuer.

Da das Pfadfinderdorf Zellhof direkt am Grabensee liegt, wurde bei den hochsommerlichen Temperaturen täglich gebadet. Nach dem Abbau der Zelte und Lagereinrichtung ging es mit der Eisenbahn Richtung Heimat Altmühltal, wo die Eltern auf die strahlenden Kinder und Jugendlichen warteten.

Fotos des Stammeslagers können auf der Homepage angeschaut werden. Wer mehr über die Aktivitäten der Pfadfinder erfahren oder auch einmal in einer der wöchentlichen Gruppenstunden vorbeischauen möchte, kann sich unter www. pfadfinder-eichstaett. de informieren.

Josef Schramm
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