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Professor Alois Heller verstorben "Grünen Katechismus" mitverfasst

erstellt am 23.05.2005 um 17:10 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 13:47 Uhr | x gelesen
Eichstätt (pde) Professor Alois Heller, ehemaliger Ordinarius für Religionspädagogik und Katechetik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, ist am Sonntag im Alter von 91 Jahren in Eichstätt verstorben. Alois Heller wurde am 18. September 1913 in Kraftsbuch (Stadt Greding) geboren und am 27. Oktober 1940 in Rom zum Priester geweiht. Nach Abschluss seiner Studien in Rom mit dem Lizentiat in Philosophie und der Promotion in Theologie wirkte der Verstorbene ab Juni 1942 neun Jahre in der pfarrlichen Seelsorge, zunächst in St. Anton in Ingolstadt, ab 1. Dezember 1946 in Wendelstein. Von 1951 bis 1979 war er schließlich Professor für Religionspädagogik und Katechetik an der damaligen philosophisch-theologischen Hochschule in Eichstätt, der jetzigen Katholischen Universität. Darüber hinaus hat Heller viele Jahre lang Pädagogik und Liturgik gelehrt.
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Bekannt wurde Heller über die Grenzen der Diözese Eichstätt hinaus durch die Mitarbeit am "Katechismus für die Bistümer Deutschlands" von 1955, dem sogenannten "Grünen Katechismus", welcher in vielerlei Hinsicht die Handschrift des Verstorbenen trägt. Er war auch maßgeblich an der Erarbeitung des ersten einheitlichen Religionsbuchs für die Berufsschulen in Bayern, dem dreibändigen "Junger Mensch, wohin?" (1964) beteiligt. Als Anerkennung für seine Bemühungen um den Religionsunterricht wurde er 1965 zum Bischöflichen Geistlichen Rat ernannt. Von seiner Heimatstadt Greding hat er anlässlich seines goldenen Priesterjubiläums 1990 die goldene Stadtmedaille erhalten.

Die Beerdigungsfeier findet am Freitag, 27. Mai, statt. Sie beginnt um 14 Uhr mit dem heiligen Requiem in der Kirche zu Kraftsbuch. Anschließend ist die Beisetzung auf dem Friedhof.

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