Mittwoch, 17. Oktober 2018
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Behörden und Kolping-Jugend reagieren auf Sturmwarnung

Zeltlager vorsorglich geräumt

Parsberg
erstellt am 10.08.2018 um 17:52 Uhr
aktualisiert am 16.08.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Parsberg (swp) Wegen einer Sturmwarnung ist am Donnerstagabend in Parsberg vorsorglich ein Zeltlager der Kolping-Jugend aus Regensburg geräumt worden.
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Nach einer Nacht im Sportheim lief beim Diözesanzeltlager am Freitag alles wieder wie gewohnt, allerdings im Regen.
Nach einer Nacht im Sportheim lief beim Diözesanzeltlager am Freitag alles wieder wie gewohnt, allerdings im Regen.
Foto: Sturm
Parsberg
Die 80 Kinder und Jugendlichen sowie ihre 20 Betreuer mussten ihre Zelte auf dem Grill- und Zeltplatz am Lindlberg verlassen und im Sportheim an der Hatzengrün übernachten.

Das Diözesanzeltlager der Kolping-Jugend findet jedes Jahr im August statt. Heuer hatte sich das Zeltlagerteam unter der Leitung von Matthias Raab den vor fünf Jahren in Betrieb genommenen gemeinsamen Grill- und Zeltplatz der Stadt Parsberg und des Marktes Lupburg am Lindlberg für das Lager ausgesucht. Am Montag waren die 80 Kinder und Jugendlichen mit ihren Betreuern angereist. An diesem Samstag geht es wieder zurück in die Heimat.

Am Donnerstagabend fegte plötzlich ein heftiger Wind über den Zeltplatz. "Alles ist durch die Gegend geflogen, was nicht niet- und nagelfest verankert war", erzählte eine Betreuerin und sagte: "In einer Gemeinschaftsaktion haben wir alles zusammengetragen und windgeschützt in den fest verankerten Zelten untergebracht. Da der Wind immer stärker wurde, rief Lagerleiter Raab die Einsatzzentrale der Feuerwehr an. Da für den Bereich Parsberg Windgeschwindigkeiten von über 50 Stundenkilometern vorausgesagt worden waren, wurde das Zeltlager mit Unterstützung der örtlichen Feuerwehr vorsorglich geräumt. Alles Notwendige wie Kleidung und Verpflegung wurden in den Einsatzfahrzeugen der Parsberger Stützpunktwehr verstaut und hinauf zum Sportheim im Freizeitzentrum an der Hatzengrün gebracht. Die Teilnehmer am Zeltlager marschierten geschlossen in ihre provisorische Unterkunft. "Dort haben wir gesungen und uns mit Spielen unterhalten", erzählten die Verantwortlichen. "Am Freitagmorgen ging es zurück ins Camp zum Morgengottesdienst", sagte der Lagerleiter. Übrigens: Das leere Lager hatte die Nacht genauso schadlos überstanden wie die Kinder, die Jugendlichen und der Betreuerstab.
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