Montag, 25. Juni 2018
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Anfang August soll beim neuen Kreisverkehr an der Umgehungsstraße die Verkehrsfreigabe erfolgen

"Wir liegen im Zeitplan"

Beilngries
erstellt am 13.06.2018 um 16:06 Uhr
aktualisiert am 17.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Beilngries (rgf) Der Kreisverkehr, der künftig die Beilngrieser Umgehungsstraße an die Bundesstraße 299 anbinden wird, soll bis Ende Juli fertig sein. Die Arbeiten schreiten gut voran, wie Bürgermeister Alexander Anetsberger und Stadtbaumeister Thomas Seitz auf Anfrage unserer Zeitung mitteilten. Diese Einschätzung gelte nicht nur für den ersten der beiden Kreisel, sondern allgemein für das Großprojekt.
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Es geht voran: Inzwischen ist sehr gut erkennbar, wie der neue Kreisverkehr an der Bundesstraße 299, der die Umgehungsstraße an diese Trasse anbinden wird, nach seiner Fertigstellung in einem guten Monat aussehen soll.
Es geht voran: Inzwischen ist sehr gut erkennbar, wie der neue Kreisverkehr an der Bundesstraße 299, der die Umgehungsstraße an diese Trasse anbinden wird, nach seiner Fertigstellung in einem guten Monat aussehen soll.
Fabian Rieger
Beilngries
Wer derzeit über den Bypass zu Füßen des Paulushofener Berges an der Umgehungsstraßen-Baustelle vorbeifährt, der kann bereits deutlich erkennen, wie sich an dieser Stelle der neue Kreisverkehr in die Landschaft einfügen wird. Die Arbeiten sind hier weit fortgeschritten, in ein paar Wochen wird asphaltiert. Der Kreisel an der B299 soll Ende Juli fertig sein, dann kann Anfang August die Verkehrsfreigabe erfolgen und der provisorische Bypass zurückgebaut werden. Ein erster größerer Baustein im Millionenprojekt Umgehungsstraße wäre dann geschafft.

"Wir liegen bislang im Zeitplan", stellte Anetsberger gegenüber unserer Zeitung fest. Und Stadtbaumeister Seitz geht sogar noch einen Schritt weiter: "Wir sind dem Zeitplan sogar etwas voraus." Bei der archäologischen Begleitung des Vorhabens sei man von größeren Überraschungen verschont geblieben. Wie berichtet, gab es für etwaige Funde ein vorab festgezurrtes Budget. Das habe man nicht ganz ausschöpfen müssen, so der Bürgermeister. Teurer als erwartet dürfte derweil der Unterbau werden. Der Boden habe sich als noch problematischer herausgestellt, als im entsprechenden Gutachten angenommen worden war. Genau beziffern lasse sich der Mehraufwand noch nicht, sagte der Bürgermeister. Gleiches gelte für die exakten Einsparungen in Sachen Archäologie. Man werde eine genaue Auflistung erstellen und dann im Stadtrat darüber informieren, so Seitz. Nachdem man mit Unterbau und Bodengrabungen inzwischen weitestgehend fertig ist, rechne er nun im weiteren Bauverlauf mit keinen größeren Überraschungen mehr, sagte der Stadtbaumeister.

Zu tun gibt es freilich weiterhin reichlich. Im weiteren Jahresverlauf wird der zweite Kreisverkehr nahe der Firma Bühler ein großes Thema sein. Hier gestalte sich der Bau eines Kreisels deutlich herausfordernder, nicht zuletzt wegen des Höhenunterschiedes, den man bewältigen muss, wie zu erfahren war. Außerdem ist noch nicht ganz klar, wie man dieses Areal umfahren lässt, wenn die Arbeiten an der bestehenden Straße anstehen. Laut Seitz stehen aktuell folgende Varianten im Raum: halbseitige Sperrung mit Ampelanlage oder - wie an der B299 - ein Bypass. Letzteres ist an dieser Stelle nicht so einfach umsetzbar. Laut Seitz wäre es aber die für den Verkehrsfluss deutlich verträglichere Variante. In den kommenden Wochen will man nun die verschiedenen Möglichkeiten abwägen und im Detail prüfen, ehe man auch hier in die Arbeiten einsteigt. Bis zum Jahresende sollte dieser Kreisverkehr fertig sein.

Eine weitere große Teilmaßnahme ist die geplante Brücke über die Altmühl. Diverse Vorarbeiten sind hier schon erledigt worden. Bis zum Ende dieses Jahres soll das Betongerippe der Brücke stehen. Die Asphaltschicht kommt dann erst im neuen Jahr, genau wie beim restlichen Straßenverlauf. Im Herbst 2019 könnten schließlich die ersten Fahrzeuge über die Umgehungsstraße rollen, so der Plan. Aktuell gebe es keinen Anlass, diesen Fertigstellungstermin anzuzweifeln, berichtete Seitz.

Zum Radweg im Westen von Beilngries, der im Zuge des Umgehungsstraßenbaus verlegt werden muss, teilte Anetsberger Folgendes mit: Aktuell könne der bestehende Weg noch in der gewohnten Form genutzt werden. Nach Abschluss der Arbeiten wird er dann unter der neuen Brücke hindurchführen. Zwischendurch werde es aber Zeiten geben, in denen keine der beiden Routen zur Verfügung steht. Während dieser Phasen werde man entsprechende Umleitungen ausschildern. In irgendeiner Form soll diese Gegend jedenfalls stets mit dem Rad befahrbar sein, so die Zusage des Rathauschefs.
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