Dienstag, 13. November 2018
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Ausbau der Verbindung zwischen Arnbuch und Kirchbuch - Verkehrsfreigabe wohl früher als geplant

Viel Arbeit auf der Kreisstraße

Arnbuch
erstellt am 13.09.2018 um 12:53 Uhr
aktualisiert am 19.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Arnbuch/Kirchbuch (pa) Zwischen den Dörfern Arnbuch und Kirchbuch sind zurzeit Straßenbautrupps schwer aktiv. Ende August hat wie berichtet der Ausbau der Kreisstraße EI22 begonnen. Möglicherweise könnte man schneller fertig werden, als zunächst gedacht.
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Die einzigen Fahrzeuge, die auf der Kreisstraße zwischen Arnbuch und Kirchbuch derzeit fahren dürfen, sind Bagger und andere Baufahrzeuge. Die Trasse wird für rund eine Million Euro ausgebaut.
Die einzigen Fahrzeuge, die auf der Kreisstraße zwischen Arnbuch und Kirchbuch derzeit fahren dürfen, sind Bagger und andere Baufahrzeuge. Die Trasse wird für rund eine Million Euro ausgebaut.
Patzelt
Arnbuch
Für die Zeit, in der die Arbeiter tätig sind, wurde vom Landratsamt Eichstätt eine Vollsperrung der Strecke angeordnet. Die Umleitung ist ausgeschildert. Sie führt über die Bundesstraße 299 in Richtung Winden, von dort aus auf die Staatsstraße 2392 nach Dörndorf und weiter auf die Staatsstraße 2229 Richtung Aschbuch.

Ursprünglich war geplant, den Verkehr bis 30. November über die Alternativstrecke laufen zu lassen. "Wenn es das Wetter zulässt, könnten wir allerdings bereits Mitte Oktober fertig sein", zeigt sich der Bauleiter Andreas Kastner aus Wolfsbuch zuversichtlich. So ist auf dem Hinweisschild am Anfang der Ausbaustrecke auch der 26. Oktober als voraussichtlicher Aufhebungstermin der Vollsperrung angegeben.
Viel zu tun gibt es für die Arbeiter. Sie liegen gut im Zeitplan.
Viel zu tun gibt es für die Arbeiter. Sie liegen gut im Zeitplan.
Patzelt
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Der Altbestand wies eine Breite der Trasse von 4,50 bis 4,70 Metern auf. Die Neubaubreite beläuft sich künftig auf 5,50 Meter. Die Ausbaulänge beträgt exakt 1780 Meter. "Es erfolgt ein Teilausbau ohne Grunderwerb. Die alte Fahrbahn bleibt bestehen und es wird je nach Grundeigentum des Landkreises einseitig oder beidseitig angebaut", gibt Kastner Auskunft. Die Straße erhält eine 34 Zentimeter starke Frostschutzschicht, eine zwölf Zentimeter dicke Schottertragschicht, einen sieben Zentimeter hohen Profilausgleich sowie eine acht Zentimeter starke Trag- und eine vier Zentimeter dicke Deckschicht. Die Gesamtausbaukosten belaufen sich auf rund eine Million Euro. In dieser Summe sind neben den Ausführungskosten auch die Planungs- und die Bauleiterkosten enthalten.

Die Arbeiten bei Arnbuch bilden den Auftakt, um die gesamte Kreisstraße EI22 auf Vordermann zu bringen. 2020 soll der Ausbau des Abschnitts von der Aschbucher Kreuzung bis durch das komplette Dorf hindurch und ein Jahr später der Ausbau der Trasse zwischen Kirchbuch und Aschbuch erfolgen. 2022 ist schließlich der Ausbau zwischen Irfersdorf und der Staatsstraße an der Reihe.
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