Dienstag, 16. Oktober 2018
Lade Login-Box.

35 Mädchen und Buben der Pfarrjugend Berching unter dem Motto "Auf nach China" in Hilpoltstein - In Rekordzeit aufgeräumt

Tolle Tage im Zeltlager

Berching
erstellt am 09.08.2018 um 18:13 Uhr
aktualisiert am 13.08.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Berching (pmd) Am Mittwochnachmittag ging es für die kleinen Abenteurer los.
Textgröße
Drucken
Unvergessliche Tage erlebten die Mitglieder der Pfarrjugend Berching im Zeltlager.
Unvergessliche Tage erlebten die Mitglieder der Pfarrjugend Berching im Zeltlager.
Foto: Palm
Berching
Bereits einen Tag zu vor hatten das Leitungsteam der Pfarrjugend Berching die Zelte, Pavillons und das benötige Küchen- und Bastelmaterial auf den Platz gebracht. Bei glühender Hitze wurde alles aufgebaut und hergerichtet.

Zur Ankunft der Kinder am Mittwoch war dann alles bereit. Am Platz angekommen bezogen die Kinder ihre Zelte. Danach musste das Thema des Lagers gefunden werden. Jedes Zelt machte sich auf den Weg und suchte nach farbigen Kuverts, die rund um den Platz im Wald versteckt waren. Darin befanden sich Puzzleteile, die zusammengesetzt den Hinweis auf das Thema ergaben. Das Motto lautete: "Auf nach China". Dahin wurden die Kinder dann gleich geführt. Die Lagerregeln schrieben vor, dass sich alle freundlich mit einer Verbeugung und den Worten "Ni Hao" begrüßen sollen. Danach ging es an das Erlernen des Lagersongs, den alle kräftig mitsangen. Der Ohrwurm "Auf nach China ins Land der teuren Vasen?" wurde zu zum Schlager am Lagerfeuer. Jeden Abend versammelten sich die "Zeltler" dort, um Stockbrot zu braten, Kartoffeln aus dem Feuer zu essen, chinesischen Märchen zu lauschen oder sich von der Nachtwanderung auszuruhen.

Die Leitung der Küche hatte in diesem Jahr Dominik Fleischmann übernommen, der schon seit vielen Jahren aktiver Leiter der Pfarrjugend ist. Vor dem Mittagessen erklärte der Küchenchef den Kindern, wie man mit Essstäbchen richtig umgeht. Beim anschließenden Essen der gebratenen Nudeln konnten die Kinder ihr Können unter Beweis stellen.

Am Nachmittag durfte jeder ein T-Shirt mit einem chinesischen Symbol besprühen. Bei Einbruch der Dunkelheit machten sich die Zeltler noch zu einer kleinen Nachtwanderung auf.

Der nächste Morgen begann für alle mit Frühsport. Nach einem ausgiebigen Frühstück waren alle bereit für die anstehende Lagerolympiade. In neun spannenden Stationen konnten die Kinder und Jugendlichen ihr Geschick, den Geschmackssinn, die Konzentration oder ihr Einfallsreichtum unter Beweis stellen. So durften sie auf Skiern Wasser auf Reisfelder transportieren, Erbsen mit Stäbchen in ein Gefäß bringen, mit verbundenen Augen Obst und Gemüse erkennen und Gewürze riechen.

Am letzten Abend kam Kaplan Thomas Rose auf den Platz, um gemeinsam mit Kindern und Leitern einen Gottesdienst zu feiern. Diesen hatten die Kinder am Nachmittag vorbereitet. Der Altar wurde geschmückt, Fürbitten und Kyrie geschrieben, Lieder herausgesucht und ein Anspiel einstudiert.

Für den bunten Abend hatte sich jedes Zelt einen Beitrag am Lagerfeuer überlegt. So gab es ein Quiz, eine Witzerunde, ein Spontantheater und ein Schattentheater. Aber nicht nur die Kinder, sondern auch die Leiter wurden gefordert. Sie hatten sich tolle Spiele überlegt.

Der letzte Morgen stand im Zeichen des Abschieds. Nach dem Frühstück begannen die Kinder ihre Zelte zu räumen. Gemeinsam wurden die großen Zelte abgebaut und die Planen zusammengelegt. Dabei packten alle tatkräftig mit an. In Rekordzeit war der Platz aufgeräumt, so dass noch Zeit für ein paar lustige Spiele blieb. Alle waren sich danach einig, dass es auch im nächsten Jahr wieder ein Zeltlager geben wird.
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!