Mittwoch, 26. September 2018
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Wechselausstellung der Kunstgilde Parsberg zeigt Bilder des Neumarkter Malers Alfons Dürr

Mühlen und malerische Landschaften

Parsberg
erstellt am 13.09.2018 um 17:57 Uhr
aktualisiert am 19.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Parsberg (swp) Zum 30-jährigen Bestehen der Kunstgilde Parsberg finden seit 29. April in einer Galerie in der Parsberger Stadtmitte wechselnde Ausstellungen von Mitgliedern der Kunstgilde statt.
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Aquarelle wie dieses hat Alfons Dürr geschaffen. Bei der Vernissage würdigte die Kunsthistorikerin Bettina Mayer (rechts) die Werke des Neumarkters.
Aquarelle wie dieses hat Alfons Dürr geschaffen. Bei der Vernissage würdigte die Kunsthistorikerin Bettina Mayer (rechts) die Werke des Neumarkters.
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"Dou bine dahoam: Unter diesem Motto sind dort aktuell bis einschließlich Sonntag, 23. September, die Aquarelle und Federzeichnungen des Neumarkter Heimatmalers Alfons Dürr zu sehen.

Im Jahr 1988 formierte sich in Parsberg eine Gemeinschaft aus Kunstschaffenden und Kunstfördernden, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Menschen zur Kunst und die Kunst zum Menschen zu bringen. Mit der Wechselausstellung im Jubiläumsjahr wird die Kunst nun für alle Interessierten mitten in das Herz der Stadt gebracht. Dazu hat die Kunstgilde die Räume neben dem Weltladen bezogen. Die derzeit 30 aktiven Künstler beleben diese von April bis November mit ihren Werken.
 
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Der 80-jährige Dürr kam vor 30 Jahren, rund zwei Monate nach ihrer Gründung, zur Kunstgilde. In seiner Einzelausstellung präsentiert er sich jetzt von einer Seite, wie sie die Parsberger bisher wohl noch nicht gekannt haben dürften. Da sind zunächst einmal die Tuschzeichnungen im Nebenraum. Neben einer Ansicht der Stadt Parsberg und der Kerschbachquelle werden hier die Mühlen an der Schwarzen Laber und am Kerschhofer Bach gezeigt. Exakt im Detail und gekonnt in der Schraffurtechnik sind die Obermühle bei Darshofen, Bogen-, Bien- und Christlmühle, die Hammermühle, die Darshofener, die Steinmühle und die Polstermühle dargestellt. An einer Flurkarte kann man die geografische Lage sehen. Farbenprächtige Aquarelle im Hauptraum sind das Prunkstück der Ausstellung. Schlaue Waldbewohner wie der Fuchs, Auerhahn, abstreifende Enten, Wildschwein, Dachs, Mufflon und ein Hasentreiben sind zu sehen. Das Ganze wird ergänzt durch Landschaftsmotive, etwa von Makarska in Kroatien, ein Seestück der Ostsee oder von der Nordseeinsel Husum.

"Auch das ist Alfons Dürr", sagte dazu die Kunsthistorikerin Bettina Mayer bei der Vernissaga in ihrer Laudatio. "Alles was er malt, malt er für die Menschen. Und sie werden ihn nicht verlieren, denn er gibt seinen realistischen Stil ja nicht auf, sondern die neuen Stilvarianten kommen hinzu, als Bereicherung für alle. "

Begeistert zeigte sich Bürgermeister Josef Bauer (CSU). Der zitierte Karl Valentin mit den Worten "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" und wandelte dies ab: "Kunst herzustellen und auszustellen ist etwas Wunderbares und sie zu betrachten ist ein Vergnügen. " Die Kunstgilde und die in ihr tätigen Künstler wie Alfons Dürr hätten einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass Parsberg eine liebenswerte Stadt geworden sei.
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