Dienstag, 20. November 2018
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Kosten für die Stadt liegen wohl bei rund 50000 Euro

Mehr Platz für die Neuzeller Feuerwehr

Beilngries
erstellt am 12.09.2018 um 15:23 Uhr
aktualisiert am 16.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuzell (rgf) Das Feuerwehrhaus in Neuzell wird in Kürze erweitert. Noch in diesem Herbst soll das Projekt in dem Beilngrieser Ortsteil in Angriff genommen werden. Der entsprechende Beschluss wurde jüngst im Bauausschuss einstimmig gefällt.
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Durch einen Anbau an die linke Gebäudeseite wird das Neuzeller Feuerwehrhaus vergrößert.
Durch einen Anbau an die linke Gebäudeseite wird das Neuzeller Feuerwehrhaus vergrößert.
F. Rieger
Beilngries
Stadtbaumeister Thomas Seitz erläuterte die Hintergründe folgendermaßen: Das Feuerwehrhaus in Neuzell sei eines der wenigen Gebäude seiner Art in der Großgemeinde, in dem in der Vergangenheit sanierungs- oder anbaumäßig noch nichts gemacht worden sein - abgesehen vom Tor. Die Verhältnisse im Feuerwehrhaus, vor allem in der Garderobe, seien für die Kameraden recht beengt. Außerdem gibt es in dem Gebäude keine Toiletten.

In Gesprächen mit dem Ortsbeauftragten Johann Schneider und den Verantwortlichen der Wehr habe man nun folgenden Plan entwickelt, so Stadtbaumeister Seitz: Durch einen Anbau an das bestehende Feuerwehrhaus soll Platz für zusätzliche Spinde und ein WC geschaffen werden. Die Kosten für den Neubau sind mit rund 40000 Euro veranschlagt. Da man in diesem Zuge wohl auch Sanierungsarbeiten im Bestandsgebäude miterledigen möchte, könnten weitere 20000 Euro dazukommen. Etwa 20 Prozent der Gesamtsumme von 60000 Euro könnten über Eigenleistung der Kameraden abgedeckt werden, sodass die Stadt letztlich knapp 50000 Euro aufbringen müsste. Das segneten die Mitglieder des Bauausschusses ab.

Standort des Anbaus wird in dem Bereich sein, wo derzeit Spielgeräte für die Kinder des Dorfes stehen. Eine "ideale" Verlängerung nach hinten sei an der fehlenden Abgabebereitschaft bezüglich eines benötigten Grundstückes gescheitert. Im Ort müsse sich aber dennoch niemand Sorgen machen, dass die Kinder nun keinen Platz mehr zum Spielen haben, wie von Seiten der Stadt betont wurde. Man könne die Spielgeräte auf dem selben Areal umsetzen.
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