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Friedhofshecke und Straßen kommen bei der Bürgerversammlung in Haunstetten zur Sprache

"Generalüberholung notwendig"

Kinding
erstellt am 06.12.2018 um 17:47 Uhr
aktualisiert am 10.12.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Kinding (DK) Das Interesse an der Bürgerversammlung in Haunstetten ist sehr groß gewesen. Die Haunstettener zeigten sich mit dem Bericht der Bürgermeisterin Rita Böhm über die Entwicklung in der Gemeinde und im Ort zufrieden. Bei der sich anschließenden Diskussion hatten die Haunstettener nur wenige Anliegen.
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Der Zustand der Hecke am Friedhof wurde von den Bürgern beanstandet. Gleichzeitig äußerten sie die Bereitschaft, sich bei Arbeiten am Friedhof zu engagieren.
Der Zustand der Hecke am Friedhof wurde von den Bürgern beanstandet. Gleichzeitig äußerten sie die Bereitschaft, sich bei Arbeiten am Friedhof zu engagieren.
Lund
Kinding
Über die Entwicklung in Haunstetten berichtete Bürgermeisterin Böhm, dass in allen drei Abschnitten des Gewerbegebiets Hüttental eine Vereinheitlichung des Bebauungsplanes erfolgt sei. Sehr schön sei der Spielplatz beim Haunstettener Neubaugebiet Geigerfeld geworden. Auf dem idyllisch gelegenen Gelände gibt es für die Kinder unter anderem mit dem neuen Klettergerüst viele Bewegungsmöglichkeiten. Sie dankte Gemeinderat Christian Herrler sowie den freiwilligen Helfern für die tatkräftige Unterstützung bei der Aufstellung der Geräte.

Da auch Feuerwehrautos lange Lieferzeiten hätten, würde sich die Ortsfeuerwehr Haunstetten bereits mit der geplanten Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges beschäftigen, um hier zügig in die Ausschreibung zu gehen. Solche Investitionen können auch nur getätigt werden, wenn eine aktive und ausgebildete Mannschaft dahinterstehe, sagte Böhm. Sie lobte die engagierten Mitglieder der Haunstettener Feuerwehr, die sich mit Atemschutzträgern auch bei der Kindinger Feuerwehr einbringen.

Bei der anschließenden Diskussion beanstandeten die Bürger den Baumbestand am Friedhof. Die Thujenhecke sei seit Jahren nicht geschnitten worden, sie falle regelrecht auseinander und sei daher unansehnlich, lautete die Beschwerde. Einzelne Pflanzen seien eingegangen und hätten eine Lücke hinterlassen. Auch die Bürgermeisterin sah hier Handlungsbedarf. Doch einfach die Hecke herauszureißen, ohne zu wissen, was danach komme, sei sicherlich nicht die Lösung. "Hier ist eine Generalüberholung mit einem Konzept notwendig", ging Böhm auf das Anliegen ein. Dabei verwies sie auf die Schwierigkeit, Planungsbüros und Firmen für so ein Vorhaben zu finden. Die Haunstettener zeigten allerdings in der Diskussion, dass sie sich bei den Arbeiten tatkräftig engagieren würden. Die Bürgermeisterin bat die Freiwilligen, die sich bei Aktionen am Friedhof beteiligen wollen, sich in der Gemeindeverwaltung zu melden.

Erneut wurden die Risse in der Wiesenhofener Straße bemängelt. Der Bauhof werde in diesem Winter bei geeigneten Wetterbedingungen fortfahren, im Gemeindegebiet die Risse zu verfüllen, erklärte Böhm. Auch für den Stand der Entwicklung der Umgehungsstraße Haunstetten interessierten sich die Bürger. "Hier bin ich einen kleinen Schritt weitergekommen. Sobald die Grundstücke zur Verfügung stehen, können wir mit dem Vorhaben beginnen", berichtete Böhm und ergänzte, dass auch der Landkreis für den Straßenbau bereitstehe. Den Vorschlag, eine Grüngutsammelstelle in den Ortsteilen einzurichten, lehnte Böhm ab, da diese zusätzlich zum Wertstoffhof von einer Person betreut werden müsse.

Sabine Lund
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