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Feng Shui im Klassenzimmer

erstellt am 30.07.2009 um 18:41 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 22:31 Uhr | x gelesen
Beilngries (nur) Den Abschluss eines Projekts der besonderen Art hat die Klasse 8b der Hauptschule gefeiert. Mit Eifer gestalteten sie ihr Klassenzimmer in der Altmühltal-Realschule, wohin sie wegen der momentanen Raumnot in der Hauptschule ausgelagert sind, nach Feng-Shui-Prinzipien neu.
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Feng Shui hat seinen Ursprung in China, und ist eine über 3500 Jahre alte Wissenschaft, die sich mit den Einflüssen von Natur und Umwelt auf den Menschen und sein Verhalten beschäftigt. Ihrer Lehre zufolge können alle Dinge dieser Welt den fünf Grundelementen Feuer, Metall, Erde, Holz und Wasser zugeordnet werden. Ziel ist es, ein angenehmes Leben in Harmonie zu führen.

Als die Klasse ihr Projekt plante, nahm ihre Lehrerin Trude Mohr Kontakt zu der mit ihr befreundeten Feng-Shui-Beraterin Beatrice Anelli aus Berching auf. Die Expertin sammelte vor Ort Eindrücke, schlug Veränderungen vor und verwies dabei besonders auf den positiven Einfluss passender farblicher Gestaltung. Nachdem auch die Schülerinnen und Schüler ihre Vorschläge eingebracht hatten, wurden gezielt Veränderungen in Angriff genommen. Dabei galt es, Kompromisse zwischen den Wunschvorstellungen und den vom Landratsamt Eichstätt gemachten Vorgaben bezüglich möglicher Veränderungen zu finden. Trotz dieser Einschränkungen schaffte die Klasse unter fachkundiger Anleitung ein sehr angenehmes Ambiente an ihrem Lernort.

Quasi als Sahnehäubchen wurden unter Anleitung von Saskia Schlegl aus Denkendorf zudem etliche kleine Kunstwerke in die Renovierungsarbeiten integriert.

Nach Abschluss der Arbeiten luden die Klasse und ihre Lehrerin nun einige Gäste, unter ihnen den Leiter der Realschule, Claus-Peter Lippert, Hauptschulrektor Ewald Schiebel sowie ihre beiden Mentorinnen, zu einer kleinen Feier ein. Dabei gab es viel Lob für den Fleiß und die Fantasie der Jungen und Mädchen. Zudem war unschwer zu erkennen, dass sie ihr Ziel, mehr Harmonie und Gemütlichkeit in einem vorher tristen und steril wirkenden Raum zu schaffen, in sehr beeindruckender Weise verwirklichen konnten.

Von Hans Nusko
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