Dienstag, 21. August 2018
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Die Traditionsveranstaltung in Biberbach beginnt diesmal schon am Vormittag - Erinnerung an die Anfänge des Festes

Beim Waldfest wird heuer länger gefeiert

Biberbach
erstellt am 09.08.2018 um 18:14 Uhr
aktualisiert am 13.08.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Biberbach (rnr) In Biberbach findet am kommenden Mittwoch, dem Festtag "Mariä Himmelfahrt", wieder das traditionelle Waldfest statt.
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Seit fast fünf Jahrzehnten organisiert der Obst- und Gartenbauverein, unterstützt von der gesamten Dorfgemeinschaft, nahezu unverändert dieses beliebte Sommerfest. In diesem Jahr allerdings erwartet die Besucher ein ganz neuer Programmablauf, welcher bereits am Vormittag beginnt.

Um 10 Uhr zelebriert der aus Biberbach stammende Ruhestandspfarrer Franz Meier (Weber Pfarrer) das Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel. Der Gottesdienst im Freien auf dem Festgelände wird von Musikern der ehemaligen Biberbacher Blaskapelle feierlich umrahmt. Anschließend gibt es für die Besucher einen zünftigen Weißwurstfrühschoppen, natürlich werden auch weitere Schmankerl angeboten. Zur Unterhaltung wird dabei der Nachwuchs des Beilngrieser Trachtenvereins auftreten.

Ab 15 Uhr spielen dann die Biberblecher unter der Leitung von Hans Haas auf, die "ursprüngliche Biergartenunterhaltung" ohne monströse Lautsprecheranlage soll bis zum Einbruch der Dunkelheit für beste Stimmung sorgen. Wie immer bei der Feier auf der idyllischen Waldwiese mit herrlichem Panoramablick über das Sulztal werden die Gäste mit typisch bayerischen Schmankerln, wie ofenfrischen Plankstettener Brezen, würzigem Käse, schmackhaften Grillspezialitäten und natürlich frisch gezapftem Gerstensaft verwöhnt. Angeboten werden auch Kaffee und selbstgebackene Kuchen. Für den Zeitvertreib der Kinder steht eine Hüpfburg zur Verfügung.

Entstanden ist das Waldfest in den 1970er-Jahren. Die weit über die Grenzen der Region hinaus bekannte Biberbacher Blaskapelle spielte auf einer kleinen Waldlichtung im Achsertal, das Bier wurde noch aus Holzfässern ausgeschenkt und die Maß kostete eine Mark. Aus diesen schlichten Anfängen, die allerdings regelmäßig große Besucherscharen anlockten, entwickelte sich nach und nach das heutige Waldfest. Auch wenn der Veranstaltungsort zu der Waldrandwiese am Ortsausgang Richtung Plankstetten gewechselt hat, das Bier nur noch in Halbekrügeln ausgeschenkt wird und die ehemalige Biberbacher Blaskapelle schon lange nicht mehr existiert, halten die Ortsbewohner an ihrer alten Tradition fest. Für die diesjährige erweiterte Auflage hoffen die Organisatoren auf passendes Wetter und den gewohnt großen Besucherandrang.
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