Mittwoch, 20. Juni 2018
Lade Login-Box.

Vollendete Tatsachen

Beilngries
erstellt am 13.10.2017 um 19:15 Uhr
aktualisiert am 16.10.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Beilngries (rgf) Verärgert haben die Mitglieder des Beilngrieser Stadtrats am Donnerstagabend auf den Antrag eines Beilngrieser Bauunternehmens zur Errichtung einer Grundstückseinfriedung reagiert. Das Problem: Die 87,50 Meter lange und 2,40 Meter hohe Mauer an der Max-Prinstner-Straße steht bereits.
Textgröße
Drucken

Zum wiederholten Male habe nun eine Baufirma, die es eigentlich besser wissen müsste, diesen Weg gewählt und die Stadt vor vollendete Tatsachen gestellt, monierte Bürgermeister Alexander Anetsberger. Er plädierte ebenso wie Anton Bauer (BL/FW) und Johannes Regnath (CSU) dafür, dem Antrag das gemeindliche Einvernehmen zu verweigern. Dem folgte das Gremium einstimmig.

Allerdings gebe man sich nicht der Illusion hin, dass diese ablehnende Haltung tatsächlich Bestand haben werde, wie zu hören war. Vielmehr wird erwartet, dass die Entscheidung vom Landratsamt ersetzt wird. Zumindest wolle man aber wieder einmal ein deutliches Zeichen aussenden, dass der Beilngrieser Stadtrat nicht damit einverstanden ist, erst nach der Errichtung genehmigungspflichtiger Bauwerke um Zustimmung gebeten zu werden.

Von Fabian Rieger
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!