Freitag, 17. August 2018
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Abrissarbeiten für Supermarktneubau an der Ingolstädter Straße Stadt will neuen Parkplatz schaffen

Wohin mit den Autos?

Beilngries
erstellt am 13.03.2018 um 17:59 Uhr
aktualisiert am 18.03.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Beilngries (DK) Die Abrissarbeiten für den Neubau der Norma an der Ingolstädter Straße in Beilngries haben begonnen. Für die Autofahrer hat das ganz konkrete Folgen. Der Schotterparkplatz zwischen Realschule und jetziger Norma steht nur noch in Teilen zur Verfügung. Die Stadt arbeitet an einer Alternative.
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Beilngries: Wohin mit den Autos?
Die Abrissarbeiten für den Norma-Neubau in Beilngries haben begonnen. Beim einstigen Feuerwehrhaus an der Ingolstädter Straße (rechts) wurde gestern das Dach abgedeckt. Der bislang öffentliche Parkplatz (links), der nicht zuletzt von Berufstätigen tagsüber genutzt wurde, ist in nächster Zeit nur noch in Teilen und in naher Zukunft gar nicht mehr nutzbar. Die Stadt will aber zügig eine Alternative schaffen, so die Ankündigung des Bürgermeisters. - Foto: Fabian Rieger
Beilngries

Ein Jahr der Baumaschinen hatte Bürgermeister Alexander Anetsberger der Großgemeinde in Aussicht gestellt, und diese Ankündigung bewahrheitet sich nun immer mehr. Nach dem Startschuss für die Umgehungsstraße und der Wiederaufnahme des Kreisstraßenausbaus in Kevenhüll laufen jetzt auch die Vorarbeiten für den Neubau der Norma. Unter der Beobachtung interessierter Passanten und Viehmarktbesucher wurde gestern mit dem Abriss des Alten Feuerwehrhauses begonnen. Bauarbeiter deckten zunächst das Dach ab.

Wie bereits mehrfach berichtet, wird das Unternehmen den bestehenden Supermarkt an der Ingolstädter Straße durch einen größeren Neubau ersetzen. Dazu müssen neben der alten Feuerwehr auch die Garagen auf der anderen Seite des Parkplatzes und das derzeitige Verkaufsgebäude weichen. Rathauschef Anetsberger betonte jüngst bei allen Bürgerversammlungen, dass er dieses Vorhaben begrüßt und es daher in der Anbahnung auch unterstützt hat. Dieser einzige Supermarkt in der südlichen Stadthälfte sei ein bedeutender "Frequenzbringer" für die angrenzende Altstadt. Das Risiko, den Markt ganz zu verlieren, wenn kein größerer Neubau ermöglicht werden könnte, wollte die Stadtspitze nicht eingehen.

Und so kam auch der Schotterparkplatz, der bislang ganztägig kostenlos genutzt werden kann - und somit vor allem bei Mitarbeitern der in der Altstadt beheimateten Unternehmen beliebt ist - ins Spiel. Der wird nämlich gebraucht, damit sich der Supermarkt großflächiger ausbreiten kann. Wie Anetsberger bei den Bürgerversammlungen erläuterte, habe die Stadt das Areal bereits mit der Absicht erworben, es an die Norma weiterzuveräußern. Und genau das ist jüngst geschehen. Für die Bürger bedeutet das, dass diese Stellfläche schon bald nicht mehr zur Verfügung steht. Bereits jetzt flattern rote Absperrbändchen. Man habe mit dem Unternehmen aber die Einigung erzielt, dass der Parkplatz in Teilen auch noch in den nächsten Wochen genutzt werden kann, teilte Anetsberger gestern auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Wie lange und in welchem Umfang das der Fall ist, hängt vom Baufortschritt ab. Der Zeitplan ist durchaus ambitioniert. Bereits im Herbst soll voraussichtlich der neue Markt eröffnet werden, wie jüngst bei einer Bürgerversammlung zu erfahren war.

Daher arbeitet die Stadtverwaltung mit Nachdruck an einer alternativen Parklösung, wie der Bürgermeister gestern bestätigte. Die Anforderungen sind klar: Das Areal soll nah an der Altstadt, ausreichend groß und für die Bürger kostenlos ganztägig nutzbar sein. Die Gespräche zu diesem Thema laufen, ließ der Rathauschef wissen. Spruchreif ist momentan allerdings noch nichts. "Idealerweise steht die Alternative aber zu dem Zeitpunkt zur Verfügung, an dem der bisherige Parkplatz wegfällt", so das Gemeindeoberhaupt im Gespräch mit unserer Zeitung.

Von Fabian Rieger
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