Donnerstag, 21. Juni 2018
Lade Login-Box.

Bürgerliste und Parteiloser Block/ Freie Wähler informieren sich bei Energiegenossenschaft über Photovoltaik

Stromerzeugung auf dem Dach lohnt sich nach wie vor

Beilngries
erstellt am 17.09.2017 um 18:24 Uhr
aktualisiert am 21.09.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Beilngries (nur) Über Aspekte der Photovoltaik sowie über neueste Möglichkeiten, selbsterzeugten Strom zu speichern, haben sich Mitglieder der politischen Vereinigung von Bürgerliste und Parteilosem Block/Freien Wählern in der Großgemeinde Beilngries informiert.
Textgröße
Drucken
Beilngries: Stromerzeugung auf dem Dach lohnt sich nach wie vor
Informationen über Solarstrom gab es von Heinz Mischmasch (3. von rechts). - Foto: Nusko
Beilngries

Umfassende Erläuterungen zu diesem aktuellen Thema gab es von Heinz Mischmasch, einem Mitglied des Vorstands der Altmühl-Jura-Energiegenossenschaft (AJE) mit Sitz in Beilngries.

Die Ende Januar 2015 gegründete Vereinigung erzeugt auf verschiedenen gemieteten Dachflächen im Bereich von insgesamt zwölf Gemeinden in den Landkreisen Eichstätt, Neumarkt und Roth Solarstrom. Weil eine dieser Anlagen auf dem Dach des Beilngrieser Wasserwerks angebracht ist, traf man sich dort, um erste Informationen zu erhalten.

Laut Mischmasch wird auf dem städtischen Gebäude mit Modulen, die eine Gesamtfläche von knapp 40 Quadratmetern haben, Solarstrom erzeugt. Weil die technische Ausstattung des Wasserwerks mittlerweile auf dem neuesten Stand sei, bestehe dort künftig sogar die Möglichkeit einer autarken Stromversorgung für das Werk, sagte Mischmasch. Derzeit werde der dort erzeugte Strom aber uneingeschränkt in das öffentliche Netz eingespeist, weil es zum Zeitpunkt der Errichtung noch eine sehr lukrative Vergütung pro Kilowattstunde gegeben habe, erläuterte der Experte.

Wie auch zu erfahren war, sei der Verkauf von Solarstrom mittlerweile deutlich weniger attraktiv. Man dürfe die aktuelle Einspeisevergütung von zwölf Cent pro Kilowattstunde aber nicht isoliert betrachten. Schließlich spare sich der Betreiber einer Photovoltaikanlage auch einen nicht unbeträchtlichen Teil der Zahlungen an den öffentlichen Stromversorger. "Mit zwölf Cent und einem eingesparten Betrag von etwa 28 Cent kommt man immer noch auf eine rechnerische Ersparnis von 40 Cent pro Kilowattstunde", sprach sich Mischmasch für diese Art der Stromversorgung aus.

Deutlich besser fahren mittlerweile jene Nutzer von Solarstrom, die ihn in hauseigenen Batterien speichern. Deshalb informierte sich die Gruppe anschließend auch bei einem Privatmann, der schon länger eine von der AJE errichtete Solaranlage nutzt.

Von Hans Nusko
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!