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Erster Neujahrsempfang beim Rotary Club Beilngries-Altmühljura Seit der Gründung rund 60 000 Euro gespendet

Freude am Dienst für den Nächsten

Beilngries
erstellt am 11.01.2018 um 19:03 Uhr
aktualisiert am 15.01.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Beilngries (rgf) Die Welt ist ein gutes Stück weit aus den Fugen geraten, da macht Vize-Bürgermeister Anton Grad (CSU) keinen Hehl daraus. Bei seinem Grußwort zum ersten Neujahrsempfang des Rotary Clubs Beilngries-Altmühljura spricht der erfahrene Lokalpolitiker von einem weltpolitisch gesehen sehr bedenklichen Jahr 2017. Terror, Naturkatastrophen und politischer Stillstand in Deutschland - vieles bewege sich in die falsche Richtung. Und die ersten Wochen des Jahres 2018 würden wenig Grund zur Hoffnung auf eine Besserung geben: siehe Iran, siehe Syrien, siehe Israel.
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Beilngries: Freude am Dienst für den Nächsten
Auf ein friedliches Jahr 2018 haben Rotary-Vertreter um die Beilngrieser Präsidentin Heidrun Mümmler mit dem Beilngrieser Vize-Bürgermeister Anton Grad (2. von links) angestoßen. - Foto: Fabian Rieger
Beilngries

 Umso wichtiger sei es, dass sich Gemeinschaften wie Rotary nicht wegducken und genau da zur Stelle sind, wo Hilfe benötigt wird, lobte Grad. Und um diesen Dienst für den Nächsten bitte er die engagierte Truppe auch weiterhin.

Von den Versammelten erhält der Vize-Bürgermeister für seine Worte viel Applaus. Zum ersten Mal seit der Gründung im Jahr 2009 veranstaltet der hiesige Rotary Club einen Neujahrsempfang. Er ist gut besucht. Die Gelegenheit, auf das neue Jahr anzustoßen und sich in gemütlicher Runde auszutauschen, wird gerne angenommen.

Präsidentin Heidrun Mümmler stellt "ihren" Club mit einigen Worten vor. In den wenigen Jahren seit der Gründung habe man bereits einiges leisten können. Eine beeindruckende Zahl stellt das unter Beweis. Fast 60 000 Euro hat die hiesige Gruppe in der Zeit von 2010 bis 2017 für regionale und auch internationale Projekte gespendet. Das Geld stammt aus persönlichen Spenden der Mitglieder, aber auch aus diversen Aktionen. Beim Zwiebelmarkt vor einigen Monaten hat der Rotary Club beispielsweise einen eigenen Verkaufsstand betrieben. Beim Challenge in Roth bringt man sich derweil beim Parkplatzdienst ein. Und auch beim Apfelmarkt in Greding sowie bei eigenen Golfturnieren wird Geld für Spenden akquiriert.

Dass es Bedarf für diese finanziellen Zuwendungen gibt, würde keiner der Anwesenden bezweifeln. Auf regionaler Ebene sollen die Finanzspritzen unter anderem das kulturelle Leben und den Nachwuchs fördern, beispielsweise bei den Jugendblasorchestern. Vorrangig ist es aber der soziale Sektor, auf dem Rotary Gutes tun möchte. Man hat in der Region bereits die Hospizarbeit, das Engagement für Flüchtlinge, eine Typisierungsaktion sowie die Krebs-Selbsthilfegruppe unterstützt. Auf internationaler Ebene ist unter anderem Geld an die Leprahilfe in Brasilien, in den Schulbau in Malawi und in die Errichtung von sanitären Einrichtungen für Mädchen in Indien geflossen.

Die Bedeutung dieses Dienstes am Nächsten unterstreicht auch Ehrenmitglied Helmut Mader. Dazu sei es wichtig, den aktuell 24 Mitglieder umfassenden Rotary Club Beilngries-Altmühljura weiter zu vergrößern. "Auf mehrere Schultern passt auch mehr Last drauf", betont Mader. Außerdem verweist er darauf, wie erfüllend das Engagement bei Rotary für das eigene Leben sein könne.

Fabian Rieger
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