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120 Mitwirkende und 450 begeisterte Besucher bei Veranstaltung des Lions Club Beilngries

"Ein Konzert der Spitzenklasse"

Beilngries
erstellt am 24.06.2012 um 20:52 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 22:41 Uhr | x gelesen
Beilngries (DK) „Toll“, „ein Konzert der Spitzenklasse“, „das hätten wir gar nicht erwartet“. Sehr beeindruckt zeigten sich am Samstagabend die rund 450 Besucher eines Benefizkonzerts in der Beilngrieser Pfarrkirche St. Walburga.
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Beilngries: "Ein Konzert der Spitzenklasse"
 
Beilngries
Als Veranstalter fungierte der Lions Club Beilngries (LC); Interpreten waren die Orchestergemeinschaft Nürnberg sowie der Altmannsteiner Kirchenchor. Dirigiert von Rainer Grasser brachte Erstere zunächst die 7. Symphonie von Franz Schubert zu Gehör. Im zweiten Teil präsentierte das Orchester gemeinsam mit dem von Wolfgang Schlagbauer geleiteten Altmannsteiner Kirchenchor eines der schönsten Chorwerke des 19. Jahrhunderts, die Caecilienmesse von Charles Gounod.

Dabei zeigten auch die drei Solisten Wolfgang Schlagbauer (Tenor), Karin Banzer (Sopran), beide aus Altmannstein, sowie Jan Nash (Bass) aus München ausgezeichnete Leistungen. Ebenfalls einen Solopart hatte der Beilngrieser Peter Sillner an der Orgel.

„Die 120 Mitwirkenden von Chor und Orchester veranstalteten ein musikalisches Feuerwerk“, fasste Martin L. Landmesser, der Pressesprecher des LC, seine Eindrücke zusammen. Seiner Auffassung nach dürfte „die hochrangig besetzte Aufführung zweier bekannter Werke von Schubert und Gounod mit Orchester, Chor und Solisten eines der beeindruckendsten Konzerte gewesen sein, das die Beilngrieser Stadtpfarrkirche St. Walburga je erlebt hat“.

Als LC-Präsident Thomas Riegelsberger die Veranstaltung eröffnete, war das Gotteshaus im Herzen der Altmühlstadt bis auf den letzten Platz besetzt. Er freute sich besonders über die Anwesenheit mehrerer Ehrengäste, allen voran des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke. Ferner waren Pfarrer Josef Funk, die Beilngrieser Bürgermeisterin Brigitte Frauenknecht sowie das derzeitige Altmannsteiner Gemeindeoberhaupt Norbert Hummel unter den Besuchern.

Nach dem Vortrag der Schubertsymphonie durch das Orchester aus der Noris stellte der Altmannsteiner Chorleiter Schlagbauer fest, dies sei „der perfekte Einstieg für die herrliche Caecilienmesse von Gounod“ gewesen. Die Zuhörer waren vom anschließenden Zusammenwirken von Chor und Orchester sowie von den Solisten erneut begeistert und feierten die Interpreten mit stehendem Applaus. Nach der Zugabe bedankte sich Riegelsberger bei den Solisten sowie dem musikalischen Gesamtleiter Grasser für „ein gigantisches Feuerwerk der musikalischen Harmonie“ mit Blumensträußen.

Groß war die Freude beim LC auch über die letztlich sehr hohe Besucherzahl. „Der Einsatz hat sich gelohnt“, betonte Riegelsberger. Diesbezüglich bedankte er sich besonders beim Organisator der Veranstaltung, Georg Schechinger, und bei Eduard Liebscher, dem Betreuer der Sponsoren. Der Erlös des Konzertes kommt der Stadtpfarrkirche St. Walburga und ganz besonders der momentan laufenden Renovierung ihrer Orgel zugute.

 

Von Hans Nusko
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