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Stadträte begrüßen "Kombination aus Alt und Neu"

Café an der Ringstraße

Beilngries
erstellt am 13.10.2017 um 19:15 Uhr
aktualisiert am 16.10.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Beilngries (rgf) Wenig einladend präsentiert sich derzeit das Gebäude mit der Hausnummer 13 am Stadtgraben. Kennen dürfte es jeder Beilngrieser, der ab und zu auf der Ringstraße unterwegs ist. Schon bald soll dieses Grundstück wieder ein schmucker Anlaufpunkt werden.
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Die Stadträte stimmten am Donnerstagabend dem Antrag, das alte Haus zu sanieren und daran angrenzend ein neues Cafégebäude zu errichten, nach kurzer Diskussion zu.

Die Pläne sehen vor, im Bestandsgebäude zwei Wohnungen einzurichten. Das Café soll ein Flachdach und eine große Glasfront erhalten. Das Vorhaben an sich erntete breite Zustimmung. Der neue Anbau präsentiere sich in den Plänen "schlicht, gut, einfach gelungen", stellte Anton Bauer (BL/FW) fest. SPD-Stadtrat Rüdiger Stein sprach von einem "gelungenen Arrangement zwischen Alt und Neu", das vor allem mit Blick auf die angestrebte Belebung der Ringstraße mit mehr Aufenthaltscharakter zu begrüßen sei. Bürgermeister Alexander Anetsberger freute sich über eine gute Kombination des Altbaus mit dem neuen Cafégebäude.

Lobende Worte fand zunächst auch Claudia Bach. Es sei zweifellos zu begrüßen, wenn an dieser Stelle wieder Leben Einzug halte. Allerdings leitete die parteilose Stadträtin dann zu einem Punkt über, den sie in den zurückliegenden Sitzungen bereits bei anderen Vorhaben vehement kritisiert hatte: die Anzahl der Stellplätze. In diesem konkreten Fall sind drei Parkplätze vorgesehen. Eigentlich müsste der Bauherr laut Stellplatzsatzung acht Stück vorweisen. Im Ensemblebereich der Innenstadt gibt es aber die Ausnahmeregelung, dass ein Teil der vorgeschriebenen Parkplätze gegen eine Zahlung an die Stadt abgelöst werden kann. Dies sei hier vorgesehen, ließ Anetsberger das Gremium wissen - womit sich Claudia Bach nicht anfreunden konnte. Der Bürgermeister hielt dagegen, dass sich immer wieder die Grundfrage stelle, was wichtiger sei: eine Belebung der Altstadt oder ein Beharren auf einer ausreichenden Anzahl an Parkplätzen. Seiner Meinung nach könne die Entscheidung nur für die belebte Altstadt ausfallen, weshalb er auch für das Vorhaben stimmen werde.

Der Beschluss war dann in zwei Komponenten aufgeteilt. Zunächst ging es um die allgemeine Zustimmung zur Sanierung des Altbaus und des angrenzenden neuen Gebäudes, die von allen Stadträten erteilt wurde. Dann wurde bei der Gegenstimme von Claudia Bach auch die Möglichkeit zur Ablöse der fehlenden Stellplätze abgesegnet.

Von Fabian Rieger
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