Hier liegen Schneekristalle auf einer Autoscheibe.
Hier liegen Schneekristalle auf einer Autoscheibe.
Ebener/dpa
Eine weiße Schneeschicht bedeckt den Boden - zumindest so lange, bis Schmutz diese Schicht grau färbt. Doch wie entsteht eine Schneeflocke und warum ist sie weiß? Eine einzelne Flocke besteht aus mehreren Eiskristallen. Diese bilden sich, wenn in den Wolken Wassertröpfchen bei hohen Minustemperaturen etwa an ein Staubkörnchen andocken. Weil sich die Wassermoleküle in bestimmter Weise aneinanderlagern, sind Schneekristalle in der Regel sechseckig.

Diese winzigen Eiskristalle sind für sich genommen durchsichtig. Wenn aber viele Kristalle geballt auftreten, entstehen unzählige kleine Oberflächen, die das Licht in alle Richtungen werfen - vergleichbar etwa mit einem Haufen Spiegelscherben. Außerdem wird bei Schneeflocken das Licht an der Grenze zwischen Eis und Luft in den Hohlräumen abgelenkt. All das bewirkt, dass der Schnee weiß erscheint - solange er sauber ist.