Typisch für Rembrandt sind die vielen Selbstporträts, die er im Laufe seiner Karriere geschaffen hat.
Typisch für Rembrandt sind die vielen Selbstporträts, die er im Laufe seiner Karriere geschaffen hat.
Suyk/dpa
Die Epoche, in der er wirkte, wird auch als das "Goldene Zeitalter" bezeichnet. Holland war damals eine einflussreiche Handels- und Kolonialmacht, Kunst und Wissenschaft hatten ihre Blütezeit. Typisch für Rembrandt sind die vielen Porträts, die er im Laufe seiner Karriere geschaffen hat. Auch sich selbst hat er immer wieder gemalt.

Mitunter zog er vor dem Spiegel allerlei komische Grimassen, die er dann nachzeichnete. Oft waren es reiche Kaufleute der Stadt, die bei Rembrandt Bilder in Auftrag gaben. Besonders gut konnte er das Licht malen, wie es auf ein Gesicht strahlt. 1634 heiratete er Saskia van Uylenburgh, die wohlhabende Nichte eines Kunsthändlers. Seine Werke waren gefragt, und er verdiente gut. Es entstanden berühmte Gemälde wie "Nachtwache" oder "Die Anatomie des Dr. Nicolaes Tulp". Als Saskia 1642 kurz nach der Geburt des Sohnes Titus an Tuberkulose starb, warf ihn das aus der Bahn. Über 350 Bilder hat Rembrandt gemalt. Leider konnte er nicht mit Geld umgehen, er starb völlig verarmt. Zu seinem 350. Todestag planen die niederländischen Museen viele Ausstellungen über den Maler und sein Werk. Seite 17