Der US-amerikanische Trompeter Louis Armstrong war einer der berühmtesten Jazzmusiker aller Zeiten.
Der US-amerikanische Trompeter Louis Armstrong war einer der berühmtesten Jazzmusiker aller Zeiten.
Witschel/dpa-Archiv
Aber was ist das überhaupt für ein Musikstil? Jazz entstand vor rund 100 Jahren in Amerika, genauer, in den Südstaaten der USA. New Orleans gilt sozusagen als Geburtsstadt des Jazz. Seinen Ursprung hat er aber in Afrika: Es war die Musik der Sklaven, die früher aus Afrika nach Amerika verschleppt wurden. Die Sklaven sangen oft bei ihrer Arbeit. Aus dieser Musik entstand der sogenannte Blues. Und dieser war wiederum der Ursprung für den Jazz. Zusammen mit europäischer Marsch- und Tanzmusik entstand ein interessanter, eigenwilliger Musikstil.

Häufig benutzte Instrumente sind beim Jazz Klavier und Kontrabass sowie Blasinstrumente wie Saxofon und Trompete. Am Wichtigsten ist aber die Improvisation. Das heißt, die Musiker spielen nicht einfach eine Melodie, die sie kennen, sondern denken sich während des Spielens immer wieder neue Varianten aus. Jazz ist auf der ganzen Welt bekannt und beliebt.